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Viele warme Tage und wenig Regen

Lambsborn. Zu Monatsbeginn zeigte sich der Himmel meist wolkenverhangen oder trüb. Vor allem in höheren Lagen gab es zum Teil dichten Nebel. Gelegentlich regnete oder nieselte es etwas. Die Sonne hielt sich vornehm zurück. Die Temperaturen gingen nach relativ mildem Start zurück. Nachts trat leichter Frost mit Reif auf Von Merkur-Mitarbeiter Michael Agne

Lambsborn. Zu Monatsbeginn zeigte sich der Himmel meist wolkenverhangen oder trüb. Vor allem in höheren Lagen gab es zum Teil dichten Nebel. Gelegentlich regnete oder nieselte es etwas. Die Sonne hielt sich vornehm zurück. Die Temperaturen gingen nach relativ mildem Start zurück. Nachts trat leichter Frost mit Reif auf. Im Mittelabschnitt kam die Sonne dann häufiger zum Vorschein und trieb die Temperaturen schon auf 20 Grad. Am 17. und 18. regnete es gelegentlich. Danach verwöhnte uns die Sonne fast bis zum Monatsende von einem wolkenlosen oder nur leicht bewölkten Himmel. Die Temperaturen kletterten wieder auf frühlingshafte 18 bis 21 Grad. Nur anfangs gab es stellenweise noch leichter Nachtfrost. Der März erinnerte sehr an seinen Vorgänger im Jahre 2011. Auch damals blieb es sehr sonnig, zu warm und deutlich zu trocken.Regionale Wetterdaten: Der März fiel deutlich zu warm aus. Das Mittel der Lufttemperatur lag mit 8,2 Grad Celsius um 3,5 Grad über dem 30-jährigen Mittelwert. Damit war dies wohl einer der wärmsten Märzmonate seit Beginn der langfristigen Aufzeichnungen. Frosttage (Tiefstwert unter null Grad) gab es fünf. Bodenfrosttage (Tiefstwert in fünf Zentimetern über Erdboden unter null Grad) gab es neun, Frühlingstage mit mindestens 20 Grad, immerhin schon 8. Der tiefste Wert in Lambsborn, -2,8 Grad, wurde am 9. gemessen. Der höchste Wert dieses Monats wurde am 28. mit 21,2 Grad verzeichnet. Das Mittel der Luftfeuchtigkeit erreichte mit 71 Prozent einen zu niedrigen Wert. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei mageren 16 Litern pro Quadratmeter, circa 23 Prozent des langjährigen Monatsmittels. Nur der März 2011 war noch etwas trockener. Der Niederschlag konzentrierte sich auf sieben Tage. Der meiste Niederschlag mit 6,2 Litern pro Quadratmeter fiel am 18. Die Sonnenscheindauer erreichte 195 Stunden. Das entspricht etwa 164 Prozent des langjährigen Mittels. Damit war dies der drittsonnigste Märzmonat in den letzten 20 Jahren.

Die Osterglocken haben in der Region früh ihre Blüten in die wärmende Sonne gehalten. Foto: dpa
Die Osterglocken haben in der Region früh ihre Blüten in die wärmende Sonne gehalten. Foto: dpa