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Dellfelder Feuerwehr
Verbandsgemeinderat stimmt für Rüstwagen

Zweibrücken. (sf) Das Rüstfahrzeug der Feuerwehr-Löscheinheit Dellfeld aus dem Jahr 1986 ist in die Jahre gekommen. Im Haushalt hat die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land für eine Ersatzbeschaffung 450 000 Euro eingestellt. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion hat nach Auskunft von Bürgermeister Jürgen Gundacker (SPD) die Notwendigkeit in einem Schreiben anerkannt. Das Land gewährt deshalb einen Zuschuss in Höhe von 127 000 Euro. Von Fritz Schäfer

Der VG-Rat beauftragte die Verwaltung, das Fahrzeug auszuschreiben. „Doch vor der Ausschreibung mussten wir dem Kreis noch mitteilen, in wie weit die Zusatzbeladung dem überörtlichen Bedarf dient“, sagte Gundacker. Das sei inzwischen geschehen. Thomas Hohn (FDP) war in der Sitzung „verwundert“ über den Kreis. Nach seiner Kenntnis habe der Kreis 2014 einen Rüstwagen für die Löscheinheit Dahn bezuschusst. Der Kreis könne froh sein, dass die Verbandsgemeinde den Wagen anschaffe. „Die Feuerwehr ist eine Aufgabe des Kreises.“

Die Firma Buch möchte ihren Betrieb vergrößern (wir berichteten). Dazu muss der Flächennutzungsplan der VG geändert werden. Nach dem Aufstellungsbeschluss im Spätherbst beriet der VG-Rat über die Anregungen von Trägern öffentlicher Belange. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass das vor der Rodung von Bäumen auf einer Teilfläche des Geländes – das als Ersatz vorgesehene Waldrefugium – vertraglich besiegelt sei. Von Bürgern gab es keine Anmerkungen. Nach der Zustimmung zur Entwurfsplanung wurde noch die erneute Auslegung beschlossen.

„Die Vereine sind wichtige Bestandteile unserer Ortsgemeinden“, erklärte Verbandsbürgermeister Gundacker. Dem stimmte der VG-Rat zu, indem er drei Vereinen Zuschüsse gewährte. So erhält der TuS Bechhofen für die Sanierung der Toilettenanlagen (Kosten 27 500 Euro) einen zehnprozentigen Zuschuss; die VT Contwig für einen neuen wettkampftauglichen Bodenunterbau (Kosten 29 000 Euro); der Kultur- und Sportverein Dellfeld für eine neue Heizung (Kosten 3828 Euro).



Der Rat freute sich über eine Spende in Höhe von 500 Euro der Steuerberatungsgesellschaft Lintz, Welsch und Partner für die Löscheinheit Homburg. Ebenfalls über Spenden in Höhe von 200 Euro des Reisebüros Holiday Land, Radsport Sieber in Höhe von 250 Euro sowie der Firma Schwalbe in Höhe von 168 Euro für die Grenzland-Radwanderung.