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IGS Contwig
Auf den Roboter gekommen

Beim „Tag der Digitalisierung“ an der IGS Contwig kam der Spaß nicht zu kurz. Hier tüfteln Teilnehmer an kleinen Robotern.
Beim „Tag der Digitalisierung“ an der IGS Contwig kam der Spaß nicht zu kurz. Hier tüfteln Teilnehmer an kleinen Robotern. FOTO: Nadine Lang
Contwig. „Tag der Digitalisierung“: IGS Contwig demonstriert innovative Lehrkonzepte Von Nadine Lang

Wer die Schule verlässt und ins Berufsleben startet, der muss jeder Menge Anforderungen gerecht werden. Diese betreffen nicht nur die Allgemeinbildung sondern auch digitale Kenntnisse. Schüler lernen dies allerdings nicht unbedingt von sich aus, denn längst hat sich die Nutzung der digitalen Medien aufs Smartphone verlagert und der klassische Computer rückt immer weiter in den Hintergrund, wie Thomas Höchst, Schulleiter an der IGS Contwig erklärt. „Die Schule hat deswegen den Auftrag, ihnen die fehlenden Kenntnisse beizubringen“, erklärt er. Die IGS Contwig hat sich dieser Aufgabe verschrieben, das neue Schulgebäude ist ein „digitales Gebäude“, in dem in allen Klassen W-LAN verfügbar ist, jeder Klassenraum mit elektronischen Tafeln ausgestattet wurde, Tablets in der Oberstufe fest in den Schulalltag integriert sind und ab dem nächsten Schuljahr selbst in der fünften und sechsten Klasse mit einer Grundausbildung mit Gruppen von 15 Schülern begonnen wird.

Unter dem Motto „Tag der Digitalisierung – So modern kann Schule sein“, hatte die IGS am Freitag einen Einblick in die digitalen Unterrichtsangebote gewährt. In 15 Klassenräumen konnten sich Schüler, Eltern, aber auch Lehrkräfte anderer Schulen über das digitale Angebot informieren und zum Teil auch einen Blick in die digitale Zukunft werfen. Mehrere Lehrkräfte stellten etwa die Lernplattform Moodle vor, die in der IGS bereits genutzt wird, auch die digitalen Tafeln wurden demonstriert. Einen Blick in die Zukunft gewährte die Hochschule Kaiserslautern, die an den Beispielfächern Chemie und Physik zeigten, wie Tablet-PCs mit Apps zum Experimentieren und Forschen spielerisch eingesetzt werden können, etwa um Fallbewegungen zu untersuchen. Ebenfalls eine mögliche Zukunftsvision stellte die Nutzungsmöglichkeit von VR-Brillen dar, die Lehrer Dominik Spath mitgebracht hatte. „Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig“, erklärte er und lies Schüler und Lehrkräfte per VR-Brille das menschliche Herz erkunden.

Keine Zukunftsvision waren hingegen die selbstgebauten und programmierten Roboter der „I, Robot“-AG, die Lehrer Nils Hoffmann anbietet. Hier dürfen Schüler einmal in der Woche ihren eigenen Roboterprojekten nachgehen. „Es macht Spaß, an den Robotern rumzubauen“, fand etwa Max Blinn, 14.