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Bauerntheater in Althornbach
Die frechen Störche klappern wieder

„Kommt ein Ambos geflogen“: So lautet der vielversprechende Titel des Lustspiels, für das die Althornbacher „Storcheschnäbbel“ derzeit eifrig proben.
„Kommt ein Ambos geflogen“: So lautet der vielversprechende Titel des Lustspiels, für das die Althornbacher „Storcheschnäbbel“ derzeit eifrig proben. FOTO: Norbert Schwarz
Althornbach. Die Althornbacher „Storcheschnäbbel" proben fleißig für ihr neues Stück „Kommt ein Ambos geflogen“. Aufführungen sind am Samstag, 3. November und Samstag, 11. November in Hornbach. Von Norbert Schwarz

In den zurückliegenden 16 Jahren haben die Althornbacher „Storcheschnäbbel“ tausenden von Zuschauern mit ihren Theaterabenden Freude vermittelt. Im 17. Aufführungsjahr präsentieren die Akteure um Petra Mohring Erich Kochs Lustspiel: „Kommt ein Ambos geflogen“. Am Samstag, 3. November ist Premiere in der Pirminiushalle von Hornbach.

Schon jetzt bei den Proben ist Heiterkeit angesagt, es wird gewitzelt und geflachst. Ruhender Pol bei alledem ist Petra Mohring. Sie hat einmal mehr viele Textbücher gelesen, sich Gedanken darüber gemacht, wem welche Rolle gut zu Gesicht stehen würde und ob die gesamte Handlung beim Publikum ankommt. „Die wird“, ist sich jetzt schon bei den Proben Bernd Kipp sicher, der neben seiner Schwester Manuela und eben Petra Mohring zu jenen zählt, die von allem Anfang an dabei sind. „Ess machd hald Schbass“, kommt es prompt aus dem Mund von Manu, die in dem Stück als Bauerstochter den stets hungrigen Knecht Felix „anmacht“ und ihn nicht allein auf dem Heuschober verführt. Petra Mohring gibt heuer die Oma Rosa und Bernd Kipp tritt als terrorisierender Biobauer Xaver auf. Unter dem Biobauer zu leiden haben nicht allein die eigene Tochter Nina oder Oma Rosa, sondern vor allem Gattin Emma, die Lisa Lehmann couragiert und doch dem Schicksal ergeben ergeben verkörpert. So kommt es zwischen Wutausbrüchen und Hofterror zur Selbsthilfe, denn Oma Rosa kennt da einige schwarze Punkte im Vorleben des Enkels Xaver. Etwa ein nicht eingehaltenes Eheversprechen oder gar einen unehelichen Sohn, der, entsprechend lanciert, auf dem Hof auftaucht. Eine Rolle, in welcher sich André Schneider, der früher schon mal mitwirkte, diesmal voll ausleben kann. Das gilt ebenso für die auf dem Bauernhof erscheinende „Mandoline“. Nein, kein Musikinstrument, sondern eine Dame, welche dem Bauern Xaver den Kopf verdreht. Kurzum: Es gibt allerlei Verwicklungen, so, wie es sich für ein Bauerntheater – und für eine Aufführung der Storcheschnäbbel allemal – gehört.

Aufführungen sind am Samstag, 3. November und Samstag, 11. November, jeweils um 20 Uhr in der Hornbacher Pirminiushalle. Karten (für Erwachsene neun Euro, für Kinder sechs Euro), gibt es im Vorverkauf beim Versicherungsbüro Ziemerle in Althornbach und bei Radio Weber in Hornbach. Weitere Informationen gibt es zudem unter www.theater-althornbach.de