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Ich lebe gerne in Schmitshausen
Schieler sieht Schmitshausen insgesamt gut aufgestellt

Ortsbürgermeister Schieler sieht Schmitshausen insgesamt gut aufgestellt. Von Norbert Rech

Schmitshausen Ein wichtiges Vorhaben in Schmitshausen ist die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses. Unter anderem sollen dort LED-Lampen installiert werden, um Energie einzusparen. „Die Heizung ist noch in Ordnung“, erklärt Ortsbürgermeister Markus Schieler. In Zeiten knapper Kassen müsse jetzt erst mal ein Zuschuss beantragt werden. Die Renovierung könne nur Stück für Stück realisiert werden. Das Gebäude werde nicht nur für Veranstaltungen genutzt – hier befindet sich auch das Heimatmuseum der Verbandsgemeinde. Es wurde 1977 eröffnet. Vor allem lässt sich hier die Entwicklung der heimischen Landwirtschaft und des bäuerlichen Lebens anhand von Werkzeugen, Geräten und einfachen Maschinen oder Wohnungseinrichtungen verfolgen.

Besonders am Herzen liegt Schieler der europäische Gedanke. Seit nunmehr 45 Jahren pflegt die Gemeinde eine intensive Partnerschaft mit Limana (Italien), Longuyon (Frankreich) und Walferdange (Luxemburg). Die Partnerschaft lebe durch die Gruppen, Vereine, Schulen und Familien, die Treffen, Ausstellungen und vor allem auch durch das Jugendferienlager, das diesmal in Luxemburg stattfand. Gerade diese Freundschaften seien der Grundstein dafür, dass die Menschen nun seit 70 Jahren in Mitteleuropa in Frieden leben könnten.

Der Ortsbürgermeister sieht sein Dorf insgesamt gut aufgestellt. Viele Vorhaben wie der Ausbau der Sonnenbergstraße oder die Installation einer neuen Schaukel auf dem Spielplatz seien abgeschlossen. Für ein weiteres Projekt sei eigentlich die Verbandsgemeinde zuständig, wie Schieler klarstellt. Doch das neue Feuerwehrhaus sei für Schmitshausen enorm wichtig. Für über 400 000 Euro erhalten die Floriansjünger ein neues Domizil, das neben einem Aufenthaltsraum, Duschen und einem behindertengerechten Aufzug vor allem genügend Platz für das Tanklöschfahrzeug bietet. Der Umzug sei für den Spätherbst vorgesehen. Die derzeitige Unterbringung der Floriansjünger sei alles andere als zeitgemäß und außerdem zu klein. Die Feuerwehr bezog 1963 die Scheune. Seit 1977 dient der linke Teil als Mannschaftsraum. Saniert wurde das Haus zuletzt im Jahr 1998, als der Giebel neu verputzt und eine neue Haustür einbaut wurde. Die Feuerwehr zählt heute knapp 20 aktive Mitglieder. Gemeinsam mit Wallhalben gebe es sogar eine Jugendwehr.