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Ortsgemeinderat
Rat wählt Umweltausschuss und Seniorenbeauftragte

Bechhofen. (nob) In Bechhofen gibt es ab sofort einen Umweltausschuss.Die acht Mitglieder des Gremiums wurden jüngst vom Ortgemeinderat gewählt. Dafür musste zuvor die Hauptsatzung der Ortsgemeinde geändert werden. Von Norbert Rech

Nach Vorstellung der Ratsmitglieder könnte sich der Ausschuss unter anderem dafür einsetzen, dass es im Dorf künftig Blühstreifen für Insekten oder weitere Möglichkeiten für Elektromobilität gibt. Auch soll das Gremium bei Bauangelegenheiten beratet zur Seite stehen und diese nach Umwelt- und Klimagesichtspunkten unter die Lupe nehmen. Das könnten beispielsweise auch Vorschläge für energetische Maßnahmen an bestehenden Objekten der Gemeinden sein.

Einig war sich der Rat auch bei der Wahl der Seniorenbeauftragten. „Die Idee hierfür hatte die CDU“, wie Ortsbürgermeister Paul Sefrin berichtet. Die Sozialdemokratin Christiane Burghard, die sich ab sofort um die älteren Menschen im Dorf kümmern wird, hatte dann aber die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen ins Spiel gebracht.

Weiteres Thema der Ratssitzung war der Forstetat. Mit einem Plus von 3900 Euro, könne hier nach Sefrin „eine schwarze Null“ verzeichnet werden. Bechhofen habe mit 30 Hektar nur eine kleine Waldfläche. Wie in anderen Regionen machte vor allem den Fichten die extreme Trockenheit zu schaffen, was am Befall mit Schädlingen zu sehen sei. Vom Tisch ist der Ausbau des Weges am Sportplatz, der als Verbindung zum Dorf stark frequentiert wird, was nach einigen Jahren zu vielen Schlaglöchern geführt habe. Mit 12 000 Euro war das Angebot der Firma Staab den Ratsmitgliedern für dieses Vorhaben zu teuer. Nun wird darüber nachgedacht, die 20 Meter lange Strecke nur mit einer neuen Asphaltdecke zu versehen. Die Neugestaltung der Einmündig der Kirrberger Straße zur Landesstraße L 463 wird im nächsten Jahr erfolgen, wie der LBM (Landesbetrieb für Mobilität) dem Ortsbürgermeister mitgeteilt habe. Nach dem Ausbau der Kirrberger Straße, der zum Jahresende abgeschlossen sein soll, will die Gemeinde die dortige Gefahrenstelle beseitigen, die bisher mit zwei Spiegeln entschärft wurde.