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Eröffnung mit Grillfest
Weiter Blick bis in die Vogesen

Bei der Eröffnung der Hornbacher Panoramaplattform am Freitag von rechts: Stadtbürgermeister Reiner Hohn, Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker sowie die Helfer Bernd Clauer. Wolf Günther, Werner Obst, Fritz Leiner, Karl Heinz Blinn, Helmut Schneider, Axel Schlachter, Norbert Rauch und Franz Netolitzky.
Bei der Eröffnung der Hornbacher Panoramaplattform am Freitag von rechts: Stadtbürgermeister Reiner Hohn, Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker sowie die Helfer Bernd Clauer. Wolf Günther, Werner Obst, Fritz Leiner, Karl Heinz Blinn, Helmut Schneider, Axel Schlachter, Norbert Rauch und Franz Netolitzky. FOTO: Kai Hunsicker / Kai Hunisicker
Hornbach. Mit viel ehrenamtlichem Einsatz wurde die Aussichtsplattform für Wanderer am Premiumweg bei Hornbach gebaut. Von Kai Hunsicker

Weit bis hinüber zu den Vogesen und in Saarland reicht der Blick von der Panoramaplattform bei Hornbach. Stadtbürgermeister Rainer Hohn (FDP) und Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD) eröffneten am Freitag bei einem Grillfest mit 30 Bürgern, Helfern und Verwaltungsmitarbeitern das neue Wahrzeichen des Premiumwanderweges Paradiesgartenweg.

Ein bunt geschmücktes Maibäumchen zierte eine der vier Ecken des zehn Quadratmeter bedeckenden Bauwerks. Der aufkommende Wind ließ die kleinen Papierbahnen lustig tanzen, als Hohn und Gundacker die Taufe mit etwas Bier in die Hand nahmen.

Hohn erklärte: „Bei Antrag, Planung und Umsetzung war die Verbandsgemeinde federführend. Die Stadt Hornbach alleine hätte ein solches Projekt gar nicht alleine umsetzen dürfen. Wie schön alles geworden ist, sieht man ja hier.“ Das Deutsche Wanderinstitut hatte die Idee für die Panoramaplattform als Aufwertung und Wahrzeichen des Premiumwegs. „Das Herz des Ganzen ist aber der Einsatz aller Ehrenämtler. Ohne ihr Engagement wäre das Projekt gar nicht zu finanzieren gewesen.“



Gundacker sagte: „Bürgermeister Hohn hat es sichtlich gut verstanden, diese Region zu entwickeln. Der Paradiesgartenweg ist einer der drei Wanderwege in der Verbandsgemeinde Zweibrücken: 100 000 Euro haben wir dafür in die Hand genommen. Und es gibt weiteres Potenzial, acht weitere Wege sind möglich! Wenn man, wie hier beim Bau dieser Aussichtsplattform, gemeinschaftlich ein Ziel verfolgt, kann man etwas erreichen.“

Unweit der Gimpelwaldhütte am Ortsrand von Hornbach nach der biegt der Weg hinterm Waldende nach rechts ab. Vorbei an blühenden Wiesen und weiten Äckern erreicht die Strecke auf der Anhöhe die Quetschenallee. Hier ist der Standort der Aussichtsplattform. Sie ist 2,20 Meter hoch und aus lackiertem, widerstandsfähigem Douglasienholz gefertigt. Es gibt auch eine Sitzliege mit Vogesen-Blick.

Gut 30 000 Euro ließ sich die Verbandsgemeinde das Projekt kosten. Zwei Monate waren die vielen ehrenamtlichen Helfer emsig am Werk. Am meisten Einsatz zeigten dabei, zur Unterstützung des städtischen Mitarbeiters, die drei Unermüdlichen: Wolf Günther, Werner Obst und Fritz Leiner. Günther berichtet: „In einer Garage wurde das Holz geschnitten, stellenweise dort auch vormontiert. Und dann hoch geschafft zur Baustelle der Plattform.“ Weitere lobend erwähnte Helfer waren „Baggerfahrer“ Karl Heinz Blinn, Helmut Schneider, Axel Schlachter, Norbert Rauch, Bernd Clauer und Franz Netolitzky.