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Premiumwanderweg nicht aus den Augen verloren

 Der Becherbachweiher soll in den Hornbacher Premiumwanderweg eingeschlossen werden. Foto: cos/pm
Der Becherbachweiher soll in den Hornbacher Premiumwanderweg eingeschlossen werden. Foto: cos/pm FOTO: cos/pm
Hornbach. Für die Region einen Premiumwanderweg zu schaffen, hat die Stadt Hornbach nicht aus den Augen verloren. Doch oft stecke der Teufel im Detail, so Bürgermeister Reinhold Hohn. In diesem Quartal aber soll der Förderantrag gestellt werden. Von Merkur-MitarbeiterNorbert Schwarz

Stadtbürgermeister Reinhold Hohn hält es beim Projekt "Premiumwanderweg" mit dem chinesischen Philosophen Konfuzius, der einmal gesagt haben soll: Der Weg ist das Ziel. So will Hornbach in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land einen Premiumwanderweg einrichten. Dieses Ziel haben die Verantwortlichen, allen voran Hohn und Maritta Kolbe, die Verantwortliche bei der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, keineswegs aus den Augen verloren.

Das Gegenteil sei der Fall, so der Stadtbürgermeister. Noch in diesem Quartal denke Kolbe daran, den Förderantrag für das Projekt auf die Reise zu schicken. Kosten in Höhe von rund 45 000 Euro sind veranschlagt, dazu wird eine Förderung von 50 Prozent erwartet. Wie allgemein üblich wollen die Hornbacher ihren Kostenanteil durch Eigenleistung egalisieren. Stolpersteine auf dem Weg zum erklärten Ziel habe es nicht erst in der jüngsten Vergangenheit gegeben. Hohn: "Immer wenn es um Projekte geht, bei denen umfangreiche Grundstücksverhandlungen zu führen sind, kann niemand einen festen Zeitpunkt voraussagen. Für Grundstücksgespräche muss man viel Fingerspitzengefühl aufbringen. Jetzt sind wir zu 98 Prozent mit allen Betroffenen einig." Für die Klosterstadt einen Wanderweg zu bekommen, der das Prädikat "Premium" trägt, das sei nicht mehr von der Agenda zu streichen.

"Wir können den in der Klosterstadt weilenden Besuchern jetzt schon mit ausgezeichneten Wanderwegen viel bieten. Das i-Tüpfelchen wäre allerdings ein Premiumwanderweg", erklärt Hohn. Dieser erinnert auch nochmals daran, dass sich die Stadtverantwortlichen mit dem Erheben des Fremdenverkehrsbeitrages bereits in die Pflicht genommen fühlten. Den Schulterschluss mit der Verbandsgemeinde-Verwaltung und den angrenzenden Touristikern suchte der Hornbacher Stadtbürgermeister auch wegen der Fördermöglichkeiten. Das Deutsche Wanderinstitut hat inzwischen eine Machbarkeitsstudie erstellt. Nicht nur für Hohn ist klar, dass ein solcher Premiumwanderweg die touristischen Bemühungen der Verwaltungseinheit Zweibrücken-Land bereichert. Das werde auch für das "Pfälzer Mühlenland" insgesamt gelten, betont Reinhold Hohn.