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Deutschritter-Tour
Ein bedeutendes Projekt für den PWV

 Ruhebänke laden zum Verweilen an der Deutschritter-Tour zwischen Battweiler, Stockbornerhof und Reifenberger Tal ein.
Ruhebänke laden zum Verweilen an der Deutschritter-Tour zwischen Battweiler, Stockbornerhof und Reifenberger Tal ein. FOTO: PWV Battweiler/Willi Hack / PWV Battweiler
Battweiler. Der Pfälzerwald-Verein Battweiler kümmert sich intensiv um den Premiumweg Deutschritter-Tour. red

(red) Die Anlegung, Beschilderung und Einweihung der Deutschritter-Tour bezeichnet der Pfälzerwald-Verein Battweiler als sein bedeutendes Projekt im Vereinsjahr 2018. Mehr als 1000 freiwillige Arbeitsstunden wurden zur Schaffung des Wanderweges von den Helfern erbracht.

Seit dem vergangenen Frühjahr waren bereits mehr als 4000 Wanderer auf dem neuen Premiumweg unterwegs, der mit Finanzierung und Unterstützung der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land als touristische Erholungsrundtour ausgewiesen wurde.

An der Konrad-Loschky-Halle in der Dorfmitte von Battweiler beginnt der Wanderweg und führt vorbei am gemeindlichen Friedhof zum Rehgeißenfelsen ins Ohmbachtal. Am Waldessaum entlang erreicht man den Katzenfelsen, danach den Reifenberger Waschbrunnen bis es nach dem Naturlehrpfad im Heilbachtal durch den Laubwald zum Stockbornerhof geht. An der Ecke des ehemaligen Herzogswaldes besteht die Möglichkeit einen Kilometer zur Pottschütthöhe abzubiegen, um dort einzukehren.



Auf dem Schulpfad vom Stockbornerhof erreicht man die Geißenbrücke, Buchholzbrücke und wieder Battweiler mit dem ehemaligen Komtureigut der Ordensritter. Der Rundweg hat eine Streckenlänge von zehn Kilometern. Nutzt man die Einkehr auf dem Motor- und Segelflugplatz Pottschütthöhe, dann wandert man insgesamt wenig mehr als zwölf Kilometer. Bei der Verbandsgemeindeverwaltung oder im Internet (pirminiusland-touristik@vgzwland.de; www.pwv-battweiler.de; www.wanderarena.com) gibt es einen Flyer zum Qualitätswanderweg.

In den vergangenen Frühlingstagen haben die Pfälzerwäldler auf Anregung einiger Wanderer, die über ihre Erfahrungen auf dem Rundweg befragt wurden, die Beschilderung nachgebessert. Am Pfad beim Rehgeißenfelsen hat man noch einmal acht Meter Haltegeländer angebracht, um bei feuchtem Untergrund beim Abwärtsgehen mehr Sicherheitsgefühl zu geben.

Die notwendige Nachsorge und Erhaltung eines vorbildlichen Wegeverlaufes wurde auch beim Tilemann-Stella-Weg vorgenommen, der von Battweiler über die Höhe, durch den Zieglerwald, Kirchenpfad zum Stockbornerhof geht. Hier haben die freiwilligen Helfer der Pfälzerwäldler eine Alternativstrecke auf dem Wirtschaftsweg hinterm Stockbornerhof zum Sefrinsbrünnchen neu beschildert, damit die Wanderer sicher ins Tal zur Buchholzbrücke finden. Die Änderung ohne Streckenverlängerung war dringend notwendig, da der Waldweg zur Talaue im Strang nicht mehr sicher zu begehen war. Eine Wegeausbesserung war nicht mehr möglich. Mehr als 80 Helferstunden wurden so in den ersten Frühlingstagen 2019 für den Erhalt guter Wandermöglichkeiten geleistet.

Am Sonntag 17. März, 11 Uhr, treffen sich die Mitglieder des Pfälzerwald-Verein auf dem Zweibrücker Flugplatz in Udo’s Bistro zur Jahreshauptversammlung. Neben den Rechenschaftsberichten stehen der Wanderplan 2019 mit seinen Höhenpunkten und die Wanderstatistik 2018 auf der Tagesordnung.