| 20:40 Uhr

Ortsgemeinderat Bechhofen
Anliegerversammlung zu Ortsdurchfahrt

 Teilweise fehlen an der vielbefahrenen und maroden K 65 in Bechhofen noch ausgebaute Bürgersteige.
Teilweise fehlen an der vielbefahrenen und maroden K 65 in Bechhofen noch ausgebaute Bürgersteige. FOTO: Norbert Schwarz
Bechhofen. Bei der Bürgerveranstaltung soll auch über den An- und Verkauf von Flächen für Ausbau der Lambsborner Straße gesprochen werden. Von Norbert Schwarz

Der Ausbau der Lambsborner Straße (K 65) innerhalb der Ortsdurchfahrt Bechhofen soll ausgebaut werden. Lange schon steht das Projekt auf der gemeindlichen Wunschliste. In der jüngsten Sitzung (wir berichteten) beschlossen die Ratsmitglieder den Bodenpreis für den Flächenerwerb. Dieser beträgt 22,50 Euro je Quadratmeter beim Ankauf oder der Abgabe von Straßenfläche an Hauseigentümer, wenn die Flächen übernehmen.

Die Gespräche zum dringend notwendigen Ausbau laufen bereits seit Jahren, die Ausbauplanung ist auch den Anliegern aus der Lambsborner Straße schon vorgestellt worden. Jetzt scheint erneut Bewegung in die Sache gekommen zu sein, denn die Ratsmitglieder hatten darüber zu entscheiden, welcher Bodenpreis für den Fall angesetzt wird, dass der Straßenbaulastträger (Landkreis Südwestpfalz) oder die Gemeinde für den Ausbau der Bürgersteige Grundstücksflächen erwerben muss oder Anlieger, nicht benötigte Straßenfläche zu ihrem Hausgrundstück erwerben wollen. Nach dem gegenwärtigen Sachstand ist davon auszugehen, dass die Straßenvermessungen noch dieses Jahr erfolgt und dann aus Kostenersparnisgründen ein Umlegungsverfahren speziell für das Projekt vorgenommen wird. Ortsbürgermeister Paul Sefrin, selbst Vermessungsingenieur beim zuständigen Katasteramt Pirmasens erklärte, wie sich der Bodenpreis für den Bereich ermittelt und dass nach der Gesetzeslage von diesem Bodenrichtwert 32 Prozent als maßgebender Bodenpreis festzusetzen sind. Im Fall der Lambsborner Straße eben die 22,50 Euro. Über diesen Satz gab es keine weitere Diskussionen. Bernd Knerr (SPD) fand vielmehr, dass es nun wohl bald mit den eigentlichen Arbeiten losgehen wird und sein Fraktionskollege Steffen Mannschatz wollte wissen, ob es nochmal eine Anliegerversammlung für die Grundstückseigentümer aus der Lambsborner Straße gibt. Bürgermeister Sefrin bejaht die Frage. Zum einen aus informellen Gesichtspunkten, zum anderen sieht Paul Sefrin beim direkten Bürgergespräch eine passende Gelegenheit, um frühzeitig erforderliche Zustimmungen für einen späteren Flächenaustausch einzuholen.

Nicht allein die Fahrbahn ist äußerst desolat, im Straßenzug gibt es auch viele Grundstücke, bei denen noch kein Bürgersteig ist. Ortsgemeinde und Landkreis wollen deshalb gemeinsam das Projekt auf den Weg bringen.