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Schmitshausen
Nussbaumfest wieder voller Erfolg

 Die Zumbatanzgruppe mit Leiterin Sabine Hampel (rechts) bekam für ihre Darbietungen auf dem Nussbaumfest viel Beifall.
Die Zumbatanzgruppe mit Leiterin Sabine Hampel (rechts) bekam für ihre Darbietungen auf dem Nussbaumfest viel Beifall. FOTO: nos
Schmitshausen. Auch tolle Tanzdarbietungen gab es beim 32. Nussbaumfest in Schmitshausen.

Die Schlacht ist geschlagen, das 32. Nussbaumfest in Schmitshausen Vergangenheit. „Es ist wieder ein großes Stück Arbeit gewesen, doch die Helfer aus den Vereinen und solche, die sich der Gemeinde ehrenamtlich zur Verfügung stellen, haben es erneut geschafft, dem längst zur Tradition gewordenen Fest einen ganz besonderen Flair zu verleihen“, zieht Ortsbürgermeister Markus Schieler Schlussbilanz.

Der Besucherzuspruch zum Auftakt sei sehr groß gewesen, die schwüle, etwas drückende Hitze am Sonntag, habe doch vielleicht den einen oder anderen Gast von einem Festbesuch abgehalten. Von daher gelte auch hier die bekannte VeranstalterFeststellung, dass niemals ganz zufrieden sein kann, dass es doch immer wieder verbesserungsfähige Punkte gibt.

20 Helfer zum Auf- und Aufbau, das sei aber schon mal die halbe Miete für einen vielversprechenden Festverlauf gewesen, stellt  Schieler rückblickend fest und freut sich aufrichtig darüber, dass nicht wenige für diese Arbeit sich sogar Urlaub genommen haben. „Außer Erfrischungsgetränken kann die Gemeinde ja nichts bieten, am gestrigen Montag dann noch ein Resteverzehr, das ist es aber auch schon gewesen. Deshalb freue ich mich als Ortsbürgermeister über jede helfende Hand.“ Eine solche ist beispielsweise Erich Ohliger aus Obernheim-Kirchenarnbach gewesen, der sich schon über viele Jahre als Festhelfer einbringt und mitunter nicht allein Auf-und Abbauarbeiten verrichtet, sondern dann sogar am Getränkewagen als Bierzapfer zu finden ist, wenn einmal Not am Mann ist. „Solche Helfer bräuchte man noch mehr, dann wäre es um das Organisieren solcher Veranstaltungen noch viel besser bestellt“, lobte Bürgermeister Schieler.



Begonnen hatte das 32. Nussbaumfest, das im zweiten Jahr am Ende der Straße „Ziegelhütte“ veranstaltet wurde, am Samstag mit dem Fassanstich. Für den in Urlaub weilenden Verbandsgemeindebürgermeister besorgte diesen der VG-Beigeordnete Markus Bold, der vor dem Anzapfen allen Schmitshausern dafür dankte, dass sie sich den Organisationsmühen zu einem solchen Fest unterwerfen und mit ihrem Fleiß dafür sorgen, dass das Rosendorf auf der Sickingerhöhe weiterhin in aller Munde ist. Markus Schieler sicherte seinerseits als Ortsbürgermeister vergnügte Stunden auf dem Festgelände zu, die mitwirkenden Vereine jedenfalls hätte alle Vorbereitungen dafür getroffen. Die große Bar der Straußmädels und Straußbuben ist wie immer ein Ort gewesen, an welchem erst lange nach Mitternacht die Lichter ausgingen. Die Stimmungsband Kusch und Pepe aus Pirmasens war gleichfalls noch lange nach Mitternacht zu hören gewesen. Gefeiert wurden schon gleich nach dem Mittagessen die 20 Tanzmäuse um Sabine Hampel von der Zumba-Tanzgruppe. Wöchentlich trainieren sie im Jugendheim beim Dorfgemeinschaftshaus und ließen es sich natürlich nicht nehmen, mit tollen Tanzdarbietungen trotz der Sommerschwüle dem 32. Nussbaumfest eine ganz besondere Note zu verleihen.

Etwas, das im Anschluss daran auch den 25 Blasmusikern von Laetitia Weselberg gelang, welche bis in die späten Nachmittagsstunden mit erfrischender Musik die Festbesucher bei Laune hielten. Rund 25 Kuchen waren für die Kaffeetafel gespendet worden – es sei kaum etwas davon übrig geblieben, so Schieler.

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