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Althornbach
Ute Kleins letzter Neujahrsempfang

 Ein „gebackenes Neujahrsschwein“ durfte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker zum Schluss des Neujahrsempfangs in Althornbach zerlegen. Links Ortsbürgermeisterin Ute Klein (links).
Ein „gebackenes Neujahrsschwein“ durfte Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker zum Schluss des Neujahrsempfangs in Althornbach zerlegen. Links Ortsbürgermeisterin Ute Klein (links). FOTO: Norbert Schwarz
Althornbach. Die Ortsbürgermeisterin von Althornbach tritt nicht mehr zur Wahl an. Von Norbert Schwarz

(cos) Ute Klein, mehr als zwei Jahrzehnte Ortsbürgermeisterin ihres Heimatortes, wird nicht mehr zu einem Neujahrsempfang in dieser Funktion einladen. „Es ist klar, dass ich nicht mehr bei den kommenden Kommunalwahlen im Mai dieses Jahres antrete“, stellte die Ortsbürgermeisterin fest und überraschte damit viele Besucher.

Im Bürgerzentrum, in welchem sich auch weiterhin viele Helfer aus der Dorfgemeinschaft für die Bürgerschaft einbringen, wollte sich Ute Klein an diesem Neujahrsempfang bei jenen bedanken, die sich beim Umsetzen des Ziels Bürgertreff besonders eingesetzt haben. „Das Einbringen in die Dorfgemeinschaft ist und bleibt wichtig. Gleich, wer künftig für die Gemeinde Verantwortung übernimmt“, stellte Ute Klein fest und war davon überzeugt, dass die im Rat mehrheitlich getroffenen Entscheidungen gerade zum Thema Bürgerzentrum richtig und zukunftsweisend für den Ort gewesen sind. „Ja, wir müssen uns das alles hart erarbeiten und finanzielle Opfer bringen, aber wir haben mit dem baulich Geschaffenen etwas für die Bürger und Nachkommen. Anders müssten wir trotzdem zahlen und hätten nichts“, stellte die Ortsbürgermeisterin fest.

Der Sprung zu den Herausforderungen im neuen Jahr fiel Ute Klein leicht. Der Kindergarten platze aus allen Nähten, müsse dringend erweitert werden und ein ganz besonderes „Bonbon“ für die Dorfgemeinschaft hatte die Ortsbürgermeisterin auch dabei. „Wir haben einen Ganztagskindergarten, die Mittagsverpflegung lässt zu wünschen übrig. Hier im Bürgerzentrum haben wir eine bestens eingerichtete Großküche. Hier kann ein gesundes Mittagessen für die Kinder zubereitet werden. Der Einrichtungsträger Kindergarten sollte eine Hauswirtschaftskraft einstellen und als Nebenprodukt könnte täglich ein Mittagstisch für Senioren aus dem Ort angeboten werden“. Bürgerzentrum und Kindergarten werden deshalb auch im Jahr 2019 die Herausforderungen in der Ortschaft sein, fand nicht allein die Ortsbürgermeisterin.