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Millionenprojekt
Neue IGS kommt Schritt für Schritt

 So soll alles werden: Landrätin Susanne Ganster und Schulleiter Thomas Höchst stellen die Pläne vor.
So soll alles werden: Landrätin Susanne Ganster und Schulleiter Thomas Höchst stellen die Pläne vor. FOTO: daub
Contwig. Contwig: Landrätin und Schulleiter stellen bei Rundgang bislang Erreichtes vor. 17,5 Millionen Euro werden investiert. Von Michael Daub

Im Rahmen eines Rundgangs haben Landrätin Susanne Ganster und Schulleiter Thomas Höchst die neuen Lehrräume für Naturwissenschaften an der Integrierten Gesamtschule Contwig vorgestellt. Die Komplettsanierung des Gebäudes mit der Einrichtung von sechs neuen Räumen für Biologie und Physik ist Teil der Baumaßnahmen der IGS.

Es sei schon ein kleines Herzstück, das man heute vorstellen wolle, eröffnete Landrätin Susanne Ganster den Rundgang. Das Gebäude aus den späten 70er Jahren ist seit Mai 2016 komplett entkernt worden. Bis auf die Fassade wurde binnen eines Jahres alles erneuert. Rund 40 Prozent des alten IGS-Baus befinden sich jetzt auf aktuellem Stand und bieten LED-Beleuchtung, Computertafeln, und moderne Säle. Das von Ganster angesprochene Herzstück sind die sechs neuen Räume für Naturwissenschaften. „Damit konnten wir die Zahl der Unterrichtsräume für Naturwissenschaften auf nun acht erhöhen“, erläuterte Höchst die Erweiterung und dankte auch gleichzeitig der Landrätin für die Unterstützung. „Wir haben als Landkreis und Träger Verantwortung für unsere Schulstandorte“, erwiderte Ganster, „das bedeutet auch, dass wir optimale Rahmenbedingungen schaffen wollen für optimales Lernen“. Durch den Umbau der IGS Contwig solle dies auf lange Sicht hier am Standort gewährleistet werden, so Ganster weiter. Dies zeige sich auch an den weiteren Baumaßnahmen, zum Beispiel auch am Neubau auf dem Schulgelände in dem später auch einmal Bibliothek und Mensa untergebracht sein werden. „Wir wollen die Gegebenheiten schaffen, die notwendig sind, wenn Schüler den ganzen Tag da sind“, so die Landrätin weiter. Neben den Maßnahmen für idealen und modernen Unterricht werde man auch den Schulhof erneuern und mit Sitzgelegenheiten und schattigen Plätzen unter Baumbestand attraktiv für die Pausen oder die Freistunde gestalten. Auch ein zusätzliches Parkplatzangebot für Schüler und Lehrer werde geschaffen, so soll es im Bereich der Turnhalle weitere Parkplätze geben, auch der jetzige Wendepunkt für den Busverkehr oberhalb der IGS werde verschwinden und durch Parkplätze ersetzt. Neu geschaffen wird auch eine Busvorfahrt, welche in der Lage ist gleich mehrere Schulbusse aufzunehmen und gleichzeitig Schüler ein-und aussteigen zu lassen.

Die Baumaßnahmen liegen im Zeitplan, zum Schuljahr 2018/2019 sollen die ersten Schüler in den neuen Bau ziehen, danach werde man Schulhof und Busvorfahrt in Angriff nehmen. Dann soll auch mit dem letzten Umbau im Bereich des heutigen Sekretariats, des Direktoriums und des Lehrerzimmers begonnen werden. Bis dahin werden auch, laut Höchst, die ersten der Baucontainer verschwunden sein, welche derzeit unter anderem rund 20 Schulsäle provisorisch beherbergen. Dies sorge für Einschränkungen im Schulbetrieb.  „Wir reden hier über die viertgrößte IGS in Rheinland-Pfalz“, verdeutliche Landrätin Susanne Ganster, „und wir schaffen hier endlich den Platz, den wir für die Anzahl der Schüler seit Jahren brauchen“. 770 Kinder und Jugendliche besuchen derzeit die IGS, davon über 500 ganztägig. 380 000 Euro hat der Bau der sechs neuen Fachräume für Bio und Physik gekostet. Insgesamt sind für den Um- und Neubau 17,5  Millionen Euro geplant, hier liege man derzeit etwa eine dreiviertel Million unter den Planzahlen. Wer sich ein Bild von den Arbeiten machen möchte, hat am 25. November die Gelegenheit beim Tag der offenen Tür der IGS Contwig.