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Neujahrsempfang
Nach Bürgertreff bereits erste Projekte umgesetzt

Die Dietrichinger haben sich für 2018 wieder viel vorgenommen.
Die Dietrichinger haben sich für 2018 wieder viel vorgenommen. FOTO: Norbert Rech
Dietrichingen. Das Hochwasser hat den Neujahrsempfang in Dietrichingen getrübt. Von Norbert Rech

Im Zeichen des Hochwassers stand am Freitagabend der Neujahrsempfang der Ortsgemeinde in Dietrichingen. Nur wenige Gäste kamen deshalb in das Dorfgemeinschaftshaus, um auf den Jahr 2018 anzustoßen. „Den Menschen steht der Sinn nicht danach“, machte Ortsbürgermeistermeisterin Andrea Henner in einem Gespräch mit dem Merkur deutlich, dass sich nicht wenige Einwohner derzeit Sorgen machen würden. In ihrer Ansprache blickte Henner auf die vergangenen zwölf Monate zurück. Im Mittelpunkt stand dabei das erste Bürgertreffen in Dietrichingen, das im März stattgefunden hat. Dabei seien über 30 Projekte gesammelt worden, die die Entwicklung des Dorfes noch weiter forcieren sollen. Henner freut sich, dass so viele daran teilgenommen haben und sich aktiv in die Gemeinschaft einbringen. „Einiges ist schon umgesetzt worden“, berichtete die Ortsbürgermeisterin. Als Beispiel nannte sie den Büchertauschschrank, der seinen Platz im Dorfgemeinschaftshaus gefunden hat. Auch die zweite Haltestelle für das Cap-Mobil, das die Dietrichinger mit Lebensmittel versorgt, sei eingerichtet worden. Ferner konnten unter anderem Wanderungen organisiert werden. Ein positives Ergebnis des Bürgertreffs sei auch der neue Schwung, der bei den Landfrauen zu verzeichnen sei. Durch viele neue Mitglieder konnte hier der Generationen-Wechsel vollzogen werden.

Großes Lob zollte die Ortsbürgermeisterin der Straußjugend, die wieder eine zünftige Kerwe organisiert habe. Ein wichtiges Ereignis sei auch die Veröffentlichung der Chronik gewesen, die von dem Mauschbacher Jakob Bischoff geschrieben wurde.

Als weitere Ziele für die nächste Zeit nannte Henner die Einrichtung eines öffentlichen Internetzugangs mit finanzieller Hilfe des Landes am Dorfgemeinschaftshaus. Die bisher am Ortsausgang in Richtung Monbijou befindliche Geschwindigkeit-Messtafel werde demnächst auf der anderen Ortsseite aufgestellt.



Die Ortsbürgermeisterin informierte außerdem, dass der Gemeinde „freundlicherweise“ das Grundstück am Brunnenhaus zur Verfügung gestellt worden sei. Unter Federführung der Fischer und Burgi Zahns soll demnächst mit der Sanierung des Friedhofes begonnen werden. „Hier ist jede Hilfe willkommen“, unterstrich Henner, dass dies nicht nur die Aufgabe der Petrijünger sei. Sie bedankte sich in diesem Zusammenhang bei jedem, der sich ehrenamtlich engagiert.