| 22:03 Uhr

19.000 Euro Sachschaden
Motorradfahrer und Pkw-Beifahrer bei Kollision schwer verletzt

Der Motorradfahrer musste wegen schwerer Fußverletzungen in der Uniklinik Homburg notoperiert werden.
Der Motorradfahrer musste wegen schwerer Fußverletzungen in der Uniklinik Homburg notoperiert werden. FOTO: Foto: Frank Kirchhoff/UKS
Großbundenbach. Auf der Kreuzung zwischen Groß- und Kleinbundenbach ist am Donnerstag ein schlimmer Unfall passiert. Der 43-jährige Fahrer eines kleines Motorrads wurde von einem Auto erfasst, dadurch erheblich am Fuß verletzt und zu einer Notoperation in die Uniklinik Homburg gebracht.

Auch der Pkw-Beifahrer musste in ein Krankenhaus.

Wie die Zweibrücker Polizei am Donnerstagabend auf Merkur-Anfrage weiter berichtete, hat der 43-Jährige den Unfall wohl selbst verschuldet. Er kam um 11.43 Uhr mit seiner Maschine auf der Kreisstraße 63 aus Richtung Kleinbundenbach und bog an der Kreuzung zur L 468 nach links ab. Laut Zeugenaussagen habe er zuvor nur nach links geschaut – und übersah so das von rechts kommende Auto. Dessen 51-jährige Fahrerin konnte nicht mehr ausweichen, das Heck ihres Peugeots kollidierte mit dem Motorradfahrer. Der Autofahrerin sei kein Vorwurf zu machen, so die Polizei weiter. Hinweise auf Alkohol oder Drogen gebe es auch beim Unfallverursacher nicht.

Wie die Polizei am Freitag ergänzte, wurde bei dem Unfall auch der Beifahrer in dem Pkw schwer verletzt, er musste von der Feuerwehr aus dem Wagen befreit werden.



An dem Auto, das im Straßengraben landete, entstand etwa 19 000 Euro Schaden, am Motorrad 1000 Euro. In beiden Fällen handelt es sich wohl um wirtschaftlichen Totalschaden.

Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Käshofen, Kleinbundenbach, Großbundenbach, Dellfeld und Contwig sowie die Feuerwehr-Einsatzzentrale Zweibrücken-Land.

(lf)