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Mörsbach rein grün

 Henno Pirmann, dritter Mann an der Zweibrücker Stadtspitze, führte die erste grüne Ortsvorsteherin Susanne Murer in ihr Amt in Mörsbach ein. Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) und Bürgermeister Rolf Franzen (CDU) seien wegen wichtiger Termine verhindert, sagte der Beigeordnete. Foto: Norbert Rech
Henno Pirmann, dritter Mann an der Zweibrücker Stadtspitze, führte die erste grüne Ortsvorsteherin Susanne Murer in ihr Amt in Mörsbach ein. Oberbürgermeister Kurt Pirmann (SPD) und Bürgermeister Rolf Franzen (CDU) seien wegen wichtiger Termine verhindert, sagte der Beigeordnete. Foto: Norbert Rech FOTO: Norbert Rech
Mörsbach. Elke Streuber (SPD) wurde gestern Abend von den Grünen als stellvertretende Ortsvorsteherin Mörsbachs vorgeschlagen. Streuber lehnte ab. Deshalb ist die Vorort-Spitze mit Ortsvorsteherin Susanne Murer und ihrer Vertreterin Julia Igel nun komplett in grünen Händen. nob

Nun ist es offiziell: Die Grüne Susanne Murer ist neue Ortsvorsteherin in Mörsbach . Sie wurde gestern Abend vom Zweibrücker Beigeordneten Henno Pirmann (SPD ) in ihr Amt eingeführt. Mitgebracht hatte die 50-Jährige eine Bambus-Pflanze, die nun den Sitzungsraum des Ortsbeirates schmückt. "Er ist ein Symbol für die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren", erklärte die Ortsvorsteherin nach ihrer Vereidigung. Die die Ortsbeiratsmitglieder "in einem Boot" säßen, könne man froh sein, dass sie nicht auf einer Seite stünden. Der Bambus stehe für Flexibilität, Energie, Widerstandsfähigkeit, Überlebensstärke und Bodenhaftung - alles Eigenschaften, die auch die Mörsbacher in der kommenden Legislaturperiode benötigten. "Ziel ist es, gemeinsam etwas für das Dorf zu bewirken", unterstrich Murer.

Das war wohl auch einer der Gründe, warum Julia Igel (Grüne) Elke Streuber von der zweitstärksten SPD-Fraktion als Stellvertreterin der Ortsvorsteherin vorschlug. Doch Streuber war nicht bereit, für das Amt zu kandidieren. Deshalb wurde Igel dann von selbst von ihrer Fraktionskollegin Margit Ruf als Kandidatin vorgeschlagen. Bei der anschließenden geheimen Wahl wurde die Ärztin von fünf Räten gewählt (exakt die Anzahl der Sitze ihrer Fraktion). In der Wahlurne waren außerdem zwei Neinstimmen und zwei Enthaltungen.

Eine Sommerpause kann der Mörsbacher Ortsbeirat nicht einlegen. Er muss sich in den nächsten Wochen erneut treffen, um Vorschläge für den Stadthaushalt zu beschließen. Während dieser Sitzung wird dann auch Igel vereidigt.