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Bis Spätherbst zugesagt
Wiesbachtal erhält bald Mobilfunk

 Bald kann man auch in Wiesbach Smartphones benutzen: Die Telekom schließt das Mobilfunkloch.
Bald kann man auch in Wiesbach Smartphones benutzen: Die Telekom schließt das Mobilfunkloch. FOTO: dpa / Oliver Berg
Wiesbach. Noch in diesem Jahr wird Wiesbach aus dem Mobilfunkloch steigen. Bei einem Gespräch mit dem Verbandsbürgermeister Zweibrücken-Land, Jürgen Gundacker, versprach Deutsche-Telekom-Fachreferent Hans Maurer, dass im Wiesbachtal bis Spätherbst Mobilfunk möglich ist. Von Fritz Schäfer

In den nächsten Wochen würden die letzten Gespräche über das Wegerecht mit den Anliegern geführt. „In zwei, drei Wochen kann die Glasfaserleitung zum Mobilfunkmast zwischen Wiesbach und Krähenberg verlegt werden.“

„Das ist eine tolle Nachricht für die Leute im Wiesbachtal“, freute sich Gundacker. „Das ist ein großer Schritt.“ Zumal mit dem Glasfaser dann auch 5 G möglich sei. Dass sei nur möglich, weil man mit der Telekom einen „starken Partner“ habe. Für den Verbandsbürgermeister ist in dem digitalen Zeitalter Mobilempfang und schnelles Internet von „essentieller Bedeutung und ein Stück Daseinsvorsorge“. Er habe sich deshalb als Sprecher der SPD in der Planungsgemeinschaft Westpfalz für die Beseitigung der Funklöcher eingesetzt. „Das war ein unhaltbarer Zustand“, betonte Gundacker. Vor allem mit Blick auf die versprochenen gleichwertigen Lebensverhältnisse in der Republik. „Es kann nicht sein, dass das Land abgehängt wird.“ Mit dem Schließen der Lücke im Wiesbachtal könnte auch die Grundschule an die modernen Medien angeschlossen werden. Im Haushalt der Verbandsgemeinde wurde zum Beispiel eingestellt, um so genannte Whiteboards anzuschaffen. Maurer erwähnte auch die Bedeutung für das wirtschaftliche Leben. Stichorte Industrie 4.0 oder Landwirtschaft 4.0.

Bei dem Gespräch erläuterte der Deutsche-Telekom-Mitarbeiter auch den Verlauf der Verlegungsstrecke für das Glasfaserkabel von der Stampermühle entlang der Kreisstraße Richtung Wiesbach bis zum Ohmbachtal, durch den Wald nach Krähenberg und dort über eine bereits vorhandenes Rohr zum Mobilfunkmast.