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FranceMobil auf Tour durch die Pfalz
Missionarin für Frankreich

Marion Kieber war zur IGS Contwig gekommen, um den Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur näher zu bringen.
Marion Kieber war zur IGS Contwig gekommen, um den Schülerinnen und Schülern die französische Sprache und Kultur näher zu bringen. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de
Contwig. Das FranceMobil ist wieder auf Tour durch Deutschland. Die Initiative des Institutes français Deutschland sendet regelmäßig Lektorinnen und Lektoren aus, die an Kindergärten und Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur werben. Die 25 Jahre junge Marion Kieber ist Französin und eine von insgesamt zwölf dieser Kulturvermittler. Mit ihrem gesponserten FranceMobil ist sie aktuell an Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterwegs. Von Marco Wille

Das FranceMobil ist wieder auf Tour durch Deutschland. Die Initiative des Institutes français Deutschland sendet regelmäßig Lektorinnen und Lektoren aus, die an Kindergärten und Schulen spielerisch für die französische Sprache und Kultur werben. Die 25 Jahre junge Marion Kieber ist Französin und eine von insgesamt zwölf dieser Kulturvermittler. Mit ihrem gesponserten FranceMobil ist sie aktuell an Schulen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland unterwegs.

Den gestrigen Mittwoch hat sie an der IGS in Contwig verbracht und Schulklassen von der fünften bis zur neunten Klassenstufe ein zeitgemäßes Frankreich-Bild vermittelt. Marion Kieber hat visuelle Kommunikation in Berlin und Reykjavik studiert und freute sich, ihre Leidenschaft für französische Kultur, Film und Gastronomie mit den Schülern zu teilen. Sie führte die Unterrichtsstunden mit den altersmäßig aufgeteilten Klassenstufen komplett in ihrer Muttersprache durch. Durch ihre offene Art im Umgang mit ihren Zuhörern in Verbindung mit der Fremdsprache für die Deutschen lockerte sich nach und nach die Schüchternheit bei den Schülern.

Die Sprachvermittlung erfolgte aufbauend über ganz einfache Dinge, wie die unterschiedlichen Begrüßungsformen bei unseren westlichen Nachbarn. Vor allem Sprachfertigkeit und Hörverstehen waren gefragt. „Wir erhoffen uns von dieser Aktion, dass dem Fach Französisch von Seiten der Schülerinnen und Schüler wieder mehr Aufmerksamkeit und Motivation entgegengebracht wird“, sagte die Französisch-Lehrerin an der IGS, Stefanie Kallnik. Denn leider, bedauerte Kallnik, sei an der Schule ein Rücklauf bei der Wahl von Französisch bei den Wahlpflichtfächern zu verzeichnen.