| 20:53 Uhr

Mediziner

Mediziner müssen im Laufe ihres stressigen Studiums ziemlich viel lernen. Unter anderem lateinische Bezeichnungen für so ziemlich alles. Auch für die Diagnosen. Daher geht die Deutsche Stiftung Patientenschutz davon aus, dass 25 Prozent der Patienten ihren Arzt nicht verstehen.

Woher sollen sie auch wissen, was eine Appendizitis, eine Otitis Media oder eine Rhinitis ist (Blinddarmentzündung , Mittelohrentzündung, Schnupfen )? Tipp am Rande: Wer mit seinem Befund nicht zurecht kommt, aber nicht noch einmal beim Arzt nachfragen will, kann sich das Ganze kostenlos auf www.washabich.de übersetzen lassen. Sich ihres Herrschaftswissens gewiss, sollen sie gelegentlich sogar den Fachkollegen ihre wirkliche Meinung über den Patienten schwer verklausuliert mitteilen. Liest Arzt B in der Mitteilung von Arzt A etwas vom "Flatus transversus", weiß er, dass der Patient eigentlich kerngesund ist. "Flatus transversus" nämlich bedeutet grob übersetzt, dass dem Betreffenden lediglich "ein Furz quersteckt".