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Ortsgemeinderat
Mauschbacher Grillhütte wird saniert

Hütte und Grillstelle im Mauschbacher Freizeitgebiet „Plom“ sind in die Jahre gekommen. Das soll sich ab Mai diesen Jahres ändern. 40 000 Euro investiert die Gemeinde in die Sanierung.
Hütte und Grillstelle im Mauschbacher Freizeitgebiet „Plom“ sind in die Jahre gekommen. Das soll sich ab Mai diesen Jahres ändern. 40 000 Euro investiert die Gemeinde in die Sanierung. FOTO: Norbert Schwarz
Mauschbach. Vom Toilettenboden bis zum Dach reicht die Bandbreite der Bauteile, die erneuert werden müssen.

Viele Fest schon haben die Mauschbacher zusammen mit zahlreichen Freunden und Bekannten bei der Grillhütte im Plomb gefeiert. 30 Jahre alt wird diese im kommenden Monat und der Zahn der Zeit hat Spuren hinterlassen. Doch das will Ortsbürgermeister Bernhard Krippleben zusammen mit den Ratsmitgliedern bis zur Eröffnung der neuen „Festsaison“ ändern. Hütte und überdachte Grillstelle sollen grundsaniert werden. Krippleben: „Bis zum Mai hin muss alles piccobello sein!“

Wo es bei der Nutzung oder dem Aussehen von Hütte und Grillplatz hapert, fasste der Ortsbürgermeister in der letzten Ratssitzung noch einmal zusammen: „In der Toilette ist der Boden regelrecht durchgefault. Den müssen wir ohne wenn und aber rausreißen und durch einen neuen PVC-Belag ersetzen. Auf ein besseres Abdichten werden wir diesmal besonderen Wert legen, damit sich künftig derartige Schäden nicht wiederholen. Der Weg zur Toilette selbst ist nicht behindertengerecht. Es gab im Verbundpflaster Setzungen, die Stufen machen den älteren Besuchern das Laufen schwer. Ein Zustand, den wir gleichfalls beheben sollten. Das Dach über dem Grill selbst ist schadhaft und muss erneuert werden, die Hitze hat Sandsteine beschädigt, also müssen wir auch hier für Ersatz sorgen. Ich denke, dass wir insgesamt mit einem Kostenaufwand von rund 40 000 Euro rechnen müssen, um die Sache wieder ordentlich hinzubekommen.“

Neben dem Dichten des Daches ist zudem das Erneuern des Hüttenbelags ein Muss. Allerdings kam bei diesem Maßnahmepunkt ein Gegenvorschlag der SPD-Fraktion im Rat. Bernhard Krippleben hatte vorgeschlagen, neben neuem Estrich mit einem Terrakottabelag den Boden laufsicherer und putzdienlicher zu machen. Den Einbau eines Spezialbodens wie meist in Industriehallen vorhanden, schlug die SPD-Fraktion vor. Das letzte Wort ist darüber noch nicht gesprochen. Die Ratsmitglieder wollen die Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen und entscheiden. Damit keine Zeit unnütz vertan wird, einigten sich alle darauf, dass vorerst ein neuer Estrichboden eingebaut wird, welcher in jedem Fall notwendig ist. Über den Hüttenbelag soll dann gesondert entscheiden werden.



Zum Sitzungsbeginn stellte Ortsbürgermeister Bernhard Krippleben das umfassende Zahlenwerk des Doppeletats für das laufenden und kommende Jahr vor. Erfreulich: Die kleine Gemeinde im Felsalbtal hat noch immer eine Rücklage von mehr als 200 000 Euro. Dabei sind die steuerlichen Einnahmen (Anteile beim ZEF) spürbar zurückgegangen. Weiterhin Geld in der Kasse befindet sich auch im Etat, um die Feldwege ordnungsgemäß zu unterhalten. Krippleben erinnerte daran, dass zuletzt 4000 Meter Gräben entlang den Wirtschaftswegen gefräst wurden. Die Kosten beliefen sich auf rund 2775 Euro. Von der örtlichen Jagdgenossenschaft gab es dafür einen Zuschuss. Für den Eventualfall sind 15 000 Euro an Grunderwerbskosten eingeplant. Wenn die L 478 ausgebaut wird, muss die Gemeinde den Fußweg erneuern. Die Planungskosten dafür belaufen sich auf 15 000 Euro. Der Glockenturm auf dem ehemaligen Ratsgebäude von Mauschbach muss saniert werden. 20 000 Euro sind dafür bereitgestellt. Gegen den vorgelegten Doppeletat gab es keine Einwände.