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Loch im Lambsborner Haushalt

Lambsborn. Einstimmig hat gestern Abend der Ortsgemeinderat Lambsborn den Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet. Im Ergebnishaushalt liegen die Einnahmen bei 819 473 Euro. Ihnen stehen Ausgaben von 1,12 Millionen Euro gegenüber. Über 300 000 Euro fehlen. Der Finanzhaushalt ist mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1,28 Millionen Euro dagegen ausgeglichen

Lambsborn. Einstimmig hat gestern Abend der Ortsgemeinderat Lambsborn den Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet. Im Ergebnishaushalt liegen die Einnahmen bei 819 473 Euro. Ihnen stehen Ausgaben von 1,12 Millionen Euro gegenüber. Über 300 000 Euro fehlen. Der Finanzhaushalt ist mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 1,28 Millionen Euro dagegen ausgeglichen. Die Höhe der Kredite für Investitionen beläuft sich in diesem Jahr auf 147 500 Euro. Der Schuldenstand des Dorfes betrug Ende 2008 über 57 500 Euro. Unverändert bleiben die Hebesätze für die Gemeindesteuern. So beträgt die Grundsteuer A 280 Prozent, die Grundsteuer B 320 Prozent und die Gewerbesteuer 352 Prozent. Für einen Hund müssen die Lambsborner 18 Euro im Jahr zahlen. Der wiederkehrende Beitrag für den Straßenausbau beträgt 0,28 Euro je Quadratmeter.Als eine der wichtigsten Investitionen bezeichnete Ortsbürgermeister Karl Gortner den Umbau des Kindergartens. Durch das neue Konzept der Tagesstätte müssten weitere Räume geschaffen werden. Dafür sind 50 000 Euro veranschlagt. Der Bürgermeister rechnet mit Zuschüssen vom Land in Höhe von 16 000 Euro und vom Kreis in Höhe von 17 000 Euro. "Außerdem haben die ersten Berechnungen des Architekten einen geringeren Betrag ergeben", betonte er.Des weiteren plant die Gemeinde den Bau einer Buswendeschleife. Die Kosten von 25 000 Euro würden zu 85 Prozent vom Land übernommen. nob