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Lambsborn: Beratung über Bürgermeisterwahl

Lambsborn. Am Montagabend wird der Lambsborner Ortsgemeinderat wohl noch einmal über die Kommunalwahlen beraten müssen. Diese endeten für Ortsbürgermeister Karl Gortner mit einem Fiasko. Er wurde, obwohl er keinen Gegenkandidaten hatte, nicht wiedergewählt. 57,7 Prozent der Wähler votierten mit Nein. Jetzt muss der Posten neu ausgeschrieben werden

Lambsborn. Am Montagabend wird der Lambsborner Ortsgemeinderat wohl noch einmal über die Kommunalwahlen beraten müssen. Diese endeten für Ortsbürgermeister Karl Gortner mit einem Fiasko. Er wurde, obwohl er keinen Gegenkandidaten hatte, nicht wiedergewählt. 57,7 Prozent der Wähler votierten mit Nein. Jetzt muss der Posten neu ausgeschrieben werden. Melden sich innerhalb einer Frist keine Bewerber, kann der Gemeinderat entscheiden.Die SPD hat sich indes klar für Rudi Molter als neuen Ortsbürgermeister ausgesprochen. Molter, der zwar SPD-Mitglied ist, hat mit einer eigenen Liste im neuen Gemeinderat die Mehrheit der Sitze bekommen. Besonders prekär: Auch Gortner gehört zu der Gruppe um Molter. "Wir wollen den neuen Bürgermeister im Gemeinderat wählen", erklärt der Lambsborner SPD-Chef Fritz Hellriegel. Falls es allerdings doch zu einer Wahl durch die Bürger kommen sollte, wollen die Sozialdemokraten diese mit der Bundestagswahl am 27. September verbinden.Weiteres Thema der Ratssitzung wird die Neufassung der Entgeltordnung für den Elternbeitrag zum Mittagessen in der Kindertagesstätte sein. So dürfen von den Eltern nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Neustadt keine Personalkostenanteile verlangt werden. Sie dürfen nur an den Sachkosten für die Herstellung der Speisen beteiligt werden.Der Rat soll zudem noch über einen Zuschuss für den Sportverein entscheiden. nob