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Krähenberg bringt Breitbandversorgung auf den Weg

Krähenberg. Einverstanden war gestern Abend der Krähenberger Ortsgemeinderat in seiner Gesamtheit mit dem Vorschlag von Ortsbürgermeister Thomas Martin (Foto: pm), die Aufgabe "Breitbandversorgung für Krähenberg" an die Verbandsgemeinde Wallhalben zu übertragen. Die wiederum wird Zuwendungen aus dem Konjunkturprogramm II beantragen

Krähenberg. Einverstanden war gestern Abend der Krähenberger Ortsgemeinderat in seiner Gesamtheit mit dem Vorschlag von Ortsbürgermeister Thomas Martin (Foto: pm), die Aufgabe "Breitbandversorgung für Krähenberg" an die Verbandsgemeinde Wallhalben zu übertragen. Die wiederum wird Zuwendungen aus dem Konjunkturprogramm II beantragen. Wie der Krähenberger Ortsbürgermeister aus der jüngsten Verbandsgemeinderatssitzung berichtete, wurden überschlägige Investitionskosten von 495 000 Euro ermittelt. Auf der vorhandenen Kanaltrasse sollen die Leerrohre für das spätere Breitband hinunter zur Stampermühle verlegt werden. Dort soll ein Knotenpunkt an der Verbindung nach Wiesbach entstehen. Gefördert wird die gegenwärtige Maßnahme des Landes, mit welcher die Breitbandunterversorgung im ländlichen Raum behoben werden soll, mit 60 bis 80 Prozent Zuschuss. Der Kostenanteil für Krähenberg ist mit schätzungsweise 25 660 Euro ermittelt worden. Bis zum 31.12.2011 muss die Maßnahme abgeschlossen sein. Der Anteil der Gemeinde wird zinslos bis zum Jahresende 2011 gestundet. Die Unterhaltung von Wirtschaftswegen, des Spielplatzes, des Dorfgemeinschaftshauses und Grillplatzes waren weitere Beratungspunkte. Ebenso ein Gedenktag: Vor 140 Jahren fiel der berühmte Krähenberger Meteorit auf das Gemarkungsgebiet. Am 17. Mai wird es zur 140. Wiederkehr dieses Ereignisses ein großes Fest im Dorf geben. cos