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Kindergarten Kleinsteinhausen
Kita-Sanierung: Kleinsteinhausen muss nachbessern

Die Entwässerungs-Mängel am neu gestalteten Kindergarten von Kleinsteinhausen sollen nun schnell behoben werden.
Die Entwässerungs-Mängel am neu gestalteten Kindergarten von Kleinsteinhausen sollen nun schnell behoben werden. FOTO: Norbert Schwarz
Kleinsteinhausen. Neue Außendrainage soll Feuchtigkeits-Probleme nach starken Regenfällen beenden. Über 10 000 Euro werden dafür investiert. Von Norbert Schwarz

Weitgehend abgeschlossen sind die Erweiterungsarbeiten und die der Innensanierung im alten Teil des Kindergartens von Kleinsteinhausen. Jetzt wird noch mit einer neuen Außendrainage ein Grundübel bei den Wurzeln gepackt, dass sich vorigen Sommer einstellte: Da nämlich gab es nach starken Regenfällen plötzlich feuchte Stellen im „Maikäfer“-Gruppenraum. Mit einer neuen Außenentwässerung soll ein für allemal die Situation beseitigt werden, kündigt Ortsbürgermeisterin Martina Wagner jetzt in einem Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur an.

Die vorhandene Drainage war zugesandet, Wasser konnte nicht mehr abfließen, die Staunässe suchte sich einen Weg über die Bodenplatte ins Gebäudeinnere. Dort nochmals Böden aufzureißen und neue Drainagerohre zu verlegen mache wenig Sinn, meinten die Bauexperten. Trotzdem will die Gemeinde Nägel mit Köpfen machen: Zum Sportplatz des FC Kleinsteinhausen hin wird deshalb eine neue Drainage verlegt. Mehr als 10 000 Euro werden dafür investiert. Die Arbeiten führt ein Bauunternehmen aus.

„Der Kindergarten ist ein positives Aushängeschild unseres Ortes. Wir wissen den Stellenwert dieser Einrichtung und insbesondere die Arbeit der Kindergartenleitung und der Erzieherinnen richtig einzuschätzen“, betont Wagner. Mit einem hohen Kostenaufwand erweiterte die Gemeinde die Einrichtung. Diese ist inzwischen wieder top. Beim Erneuern der Außenspielanlage gab es zahlreiche helfende Hände, welche alles wieder auf Vordermann brachten. Die Bürgermeisterin streifte sich dabei selbst den „Blaumann“ über, als insgesamt 23 Helfer zur Stelle waren, um neue Spielgeräte einzubauen. Deren Einsatz war erneut gefragt, als die Matschanlage gebaut wurde. Der Förderverein des Kindergartens machte 5250 Euro locker, um den Kindern einen solchen Spielspaß zu ermöglichen.



„Schön, dass wir als Gemeinde derart unterstützt werden. Ohne solche finanzielle Hilfen wären wir einfach nicht in der Lage, das alles auf die Reihe zu bringen, wie wir das für unsere Kinder im Ort gern hätten“, stellt Wagner fest. „Kinder als Träger der Zukunft, bei uns ist diese Feststellung bestimmt keine Worthülse. Beim Nachwuchs ziehen wir alle an einem Strang.“

Martina Wagner erinnert auch an die Geschlossenheit im Ortsgemeinderat, als es darum ging, das große Projekt „Kindergarten-Erweiterung und -Modernisierung“ auf den Weg zu bringen.