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Kerwe in Labach
Auch Ausgabe 28 war ein Erfolg

Fassanstich in Labach, von links: Michael Schneider (Paulaner-Brauerei), Hans Graf und rechts Bürgermeister Ralf Schneider von Knopp-Labach.
Fassanstich in Labach, von links: Michael Schneider (Paulaner-Brauerei), Hans Graf und rechts Bürgermeister Ralf Schneider von Knopp-Labach. FOTO: Norbert Schwarz
Knopp-Labach. Noch zwei Jahre fehlen bis zu einem besonderen Kerwejubiläum in Labach. Dann kann der langjährige Vorsitzende des Heimatvereins, Hans Graf, vielleicht auch die 30. Ausgabe in der schmucken Vereinsbleibe des Labacher Heimatvereins so feiern wie jetzt die 28. Von Norbert Schwarz

„Es ist eine Schnapsidee gewesen, das Kerwefeiern vor 28 Jahren“ erinnert sich der über die Kerwetage seinen 70. Geburtstag feiernde Vorsitzende Graf. Der nämlich stand damals schon an der Spitze des Heimatvereins, erwies sich als jemand, dem die Brauchtumspflege am Herzen liegt.

Der urige „Bayerische Abend“ zum Auftakt der vier Kerwetage zählte bei der jüngsten Auflage ebenso dazu, wie der großartige Frühschoppen gestern, der erneut viele Besucher nach Labach pilgern ließ. Bayerischer Abend, das waren nicht allein die schmissigen Klänge der „Bissinger Buam“ aus Akkordeon und Trompeten. Weißblau zudem die Tischdekoration und auf dem Speiseplan standen gegrillte Haxen ganz oben. „Die können selbst in Bayern nicht besser schmecken“, stellte der Martinshöher Walter Burkhard fest, der insbesondere diesen Eröffnungsabend in Labach mit Musik, guten Speisen und einem tollen Saalpublikum liebt. Zur Tradition zählt auch, das Bürgermeister Ralf Schneider das erste Festbierfass anzapft, dabei auf das gute Miteinander in beiden Ortsteilen verweist, wo ja zur gleichen Zeit örtlich unabhängig voneinander Kerwe gefeiert wird. Gestern dann wieder der große Treff der Wanderer. Dabei gab es einmal mehr das obligatorische Wanderer-Freibier frisch vom Fass für alle.