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Fehlschuss bei Wildschweinjagd
Kameraden ins Knie geschossen: Bewährungsstrafe

Zweibrücken. Wegen eines fatalen Fehlschusses bei einer Wildschweinjagd in der Pfalz ist ein Jäger zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann aus dem Kreis Kaiserslautern hatte der Anklage zufolge bei einer Jagd 2017 auf vermeintliche Beute gezielt – und einem Kameraden ins Knie geschossen. red

Der Schuss habe sich versehentlich durch einen Krampf gelöst, gab der Schütze an – ein medizinisches Gutachten widerlegte dies aber. Das Amtsgericht Zweibrücken verurteilte den Jäger gestern wegen fahrlässiger Körperverletzung, wie ein Justizsprecher sagte. Der Angeklagte habe beim Schuss in ein Maisfeld seine Sorgfaltspflicht verletzt.