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Info-Veranstaltung war eine Farce!

ärger um Müll Info-Veranstaltung war eine Farce! Zu: „Bürger-Wut über Ausbaupläne für Deponie“ (vom 5. Februar) Diese Info-Veranstaltung war eine Farce! Die Infrastruktur war mehr als mangelhaft, da in den hinteren Reihen der Besucher kaum ein Wort der langatmigen Erläuterungen zu verstehen war und natürlich auch die Leinwand-Präsentation mit all den schönen Werten nicht zu lesen war.

Wer so eine Veranstaltung plant und durchführt, hat für genügend Sitzplätze zu sorgen.

Der Veranstalter hat außerdem für eine ausreichend konzipierte Lautsprecheranlage zu sorgen, sodass alle Anwesenden das gesprochene Wort verstehen können. Der Veranstalter hat außerdem dafür zu sorgen, dass die schriftlichen Darlegungen von jedermann lesbar sind.

Wenn dies nicht der Fall ist, liegt die Vermutung nahe, dass entweder mangelhaft geplant wurde oder an einer Verbesserung gar kein Interesse bestand. Ich selbst saß mit mehreren Nachbarn im hinteren Bereich und konnte kaum ein Wort verstehen und schon gar nichts lesen. Einen Sitzplatz konnte ich nur deshalb noch ergattern, weil ich zirka zehn Minuten vor 18 Uhr in der Halle war. Meine Sitznachbarn und ich verließen die Halle vorzeitig nach rund 2,5 Stunden, da wir mangels Verständnis resignierten. Eine geordnete Diskussion konnte nicht aufkommen, da ein Moderator und Koordinator fehlte.

Einzelne, uns unbekannte Personen führten einen Dialog mit dem Vortragenden, andere, die sich meldeten, kamen nicht zu Wort. Da, wie in Ihrer Zeitung heute zu lesen war, viele Fragen wahrscheinlich wohlüberlegt nicht oder nur ungenügend beantwortet wurden, gingen viele Besucher frustriert nach Hause. Es scheint, als wollte man uns nicht informieren, sondern mit langatmigen Erläuterungen über die Deponieerweiterung einlullen, damit wir für die "dubiose" Konditionierungsanlage keine Zeit und Lust mehr hatten.

Das Resümee der Veranstaltung aus meiner Sicht: Es handelte sich nicht um einen Informationsabend, sondern um eine reine Alibiveranstaltung, die nichts brachte. Klaus A. Hasemann, Mörsbach