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Festvorschau
In drei Dörfern wird gefeiert

 In Mauschbach wird es wieder zu einem deutsch-französischen Vergleich beim Boulespiel kommen.
In Mauschbach wird es wieder zu einem deutsch-französischen Vergleich beim Boulespiel kommen. FOTO: Norbert Schwarz
Bechhofen/Mauschbach/Schmitshausen. (cos) Drei Dorffeste dieses Wochenende in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, die Besucher haben einmal mehr die Qual der Wahl. Ob Dorfplatz Bechhofen, voll beschattetes Feiergelände bei der Grillhütte in Mauschbach oder den lauschigen Plätzen mit viel Rosenduft aus den angrenzenden Gärten der Ziegelstraße im Rosendorf Schmitshausen. Von Norbert Schwarz

Die von allen drei Festorganisatoren versprochene Geselligkeit und schmackhafte heimische Küche mit örtlich geprägten Köstlichkeiten, werden alle Besucher zufriedenstellen.

„Wir feiern dieses Jahr wieder auf dem angestammten Platz im alten Ortskern. Das erfolgt in Absprache mit den Vereinen und Helfern die sich einbringen“, bemerkt Bechhofens Ortsbürgermeister Paul Sefrin, dem diese Art von Mithilfe natürlich sehr angenehm ist. „Das geht alles Hand in Hand, wir erwarten nicht nur viele Besucher aus dem Dorf, sondern zudem aus den umliegenden Ortschaften. Wie in den vergangen Jahren wird es viele gute Gespräche geben, die Kinder kommen beim Feiern nicht zur kurz, auf der großen Hüpfburg können sie sich nach Herzenslust austoben.“ Los geht es traditionell am Samstag mit dem Fassbieranstich, zur musikalischen Unterhaltung spielen die Bläser des Musikvereins Sankt Michael auf.

In Mauschbach weiß Bernhard Krippleben viele Helfer aus dem Ort um sich. „Ob Landfrauen, Straußmädels und Straußbuben oder der Förderkreis der örtlichen Wehr, sie alle packen an. Unser Fest wird zwar als Sommerfest betitelt, aber dem Grunde nach ist das unser Dorffest“, sagt Krippleben nicht ohne Stolz und kann dabei mit einem ganz besonderen Höhepunkt Besucher locken: „Wir leben nicht nur in Herzen Europas, wir geben uns schon lange völkerverständigend und pflegen die Freundschaft zu unseren französischen Nachbarn. Dort fiebern zwar viele dem eigenen Nationalfeiertag entgegen, dennoch kommen Gäste aus Opperding, Ohrenthal und Schweyen um sich mit Mannschaft aus Hornbach, Dietrichingen und Mauschbach im Boulespiel zu messen“, sagt Bernhard Krippleben.



Nein, mit einer sportlichen Einlage kann Europas Rosendorf Schmitshausen zwar nicht glänzen, dafür soll die Blütenpracht der Königin aller Blumen zusammen mit dem verströmenden Duft dem „Nussbaumfest“, wie in Schmitshausen das Dorffest betitelt wird, eine besondere Note geben, meint Markus Schieler, welcher sich demnächst zur Wiederwahl als Ortsbürgermeister stellen wird. „Das 30. Fest liegt schon längst hinter uns, wir brennen aber weiter drauf, unseren Besuchern insbesondere Pikantes aus der Festküche zu bieten.“ Los geht es am Samstag gleichfalls um 18 Uhr, der Marktgräfin Sophie wird die Ehre zuteil, das erste Festbierfass anzuzapfen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Vorzeichen deuten darauf hin, das auch Petrus mitspielt und dann wird es wie die Jahre zuvor ein rauschendes Fest geben. „Wir mussten ja unseren Festplatz vom alten Glockenturm ans Ende der Dorfstraße An der Ziegelhütte verlegen. Den Bewohnern dort, die älter geworden sind, war der Trubel einfach zu viel geworden. Auch das ist ja ein Beweis dafür, dass sich in unserer Gesellschaft ein Wandel vollzieht und dem die Verantwortlichen des Ortes Rechnung tragen müssen. Aber, das kann unsere Motivation, den vielen Besuchern des Festes angenehme Stunden bei uns zu bescheren nicht schmälern.“