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Holzmarkt leidet unter Rezession

Contwig. Der Forstwirtschaftsplan in der großen Schwarzbachtalortschaft Contwig hat Gewicht. Über 80000 Euro werden auf der Einnahmen und Ausgabenseite veranschlagt. Nach dem Planwerk ist ein Haushaltsausgleich nicht ganz zu schaffen

Contwig. Der Forstwirtschaftsplan in der großen Schwarzbachtalortschaft Contwig hat Gewicht. Über 80000 Euro werden auf der Einnahmen und Ausgabenseite veranschlagt. Nach dem Planwerk ist ein Haushaltsausgleich nicht ganz zu schaffen. Doch Revierförster Jürgen Leis, der seit etlichen Jahren den Contwiger Gemeindewald bestens betreut, versicherte auch am Freitag Abend den Ratsmitgliedern eine Bewirtschaftung mit Augemaß. "Vor Wochen gab es auf dem Holzmarkt keine Anzeichen einer Rezession. Das sieht jetzt alles ganz anders aus", meinte Jürgen Leis und versicherte, dass es wie in jedem Jahr das Ziel des Försters sei, die Ausgaben für den Gemeindewald mit den Erlösen aus dem Holzverkauf zu decken. 82881 Euro sind als Einnahmen mit dem Forstwirtschaftsplan 2009 vorgesehen. Die Ausgaben belaufen sich im Augenblick auf 84794 Euro. Fast 1700 Festmeter Holz könnten die Contwiger jedes Jahr einschlagen, mit einem vorgesehenen Einschlag von 1500 Festmetern liegt Jürgen Leis deutlich unter der möglichen Einschlagmarke. Neben dem Forstwirtschaftsplan 2009 war die Aufstellung eines Änderungsplanes für den Bebauungsplan "Im Flur" in Stambach ein Beratungspunkt. Im Baugebiet liegt die Stambacher Grundschule, die eine Sporthalle bekommen soll. Um Baurecht schaffen zu können, muss der Bebauungsplan geändert werden. Das Ausweisen eines Sondergebietes ist zwingend, der Rat sprach sich für einen Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplan aus. cos