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Althornbacher Rat
Hauptstraßenausbau steht 2018 im Fokus

Die Ziele für das neue Jahr sind in Althornbach klar vorgegeben. Bürgermeisterin Ute Klein (rechts) formulierte sie beim Empfang am Neujahrstag.
Die Ziele für das neue Jahr sind in Althornbach klar vorgegeben. Bürgermeisterin Ute Klein (rechts) formulierte sie beim Empfang am Neujahrstag. FOTO: nos / Norbert Schwarz
Althornbach. Althornbachs Bürgermeisterin nennt beim Neujahrsempfang auch das Bürgerzentrum als Jahresziel Von Norbert Schwarz

Das Fertigstellen des Bürgerzentrums und der Ausbau der Hauptstraße sind 2018 die größten Herausforderungen für Althornbach. Bürgermeisterin Ute Klein betonte dies beim Neujahrsempfang am 1. Januar und dankte den Helfern für die Eigenleistung beim Schaffen des neuen Zentrums.

Das als „Freyersch Hof“ bekannte Anwesen der Kirchenschaffnei Zweibrücken direkt neben dem bisherigen Dorfgemeinschaftshaus, soll fertiggestellt und feierlich eingeweiht werden. Seit zwei Jahren wird der neue Saal genutzt, im Foyer des neuen Bürgerzentrums fand jetzt erstmals der Neujahrsempfang statt. Ute Klein erwähnte die alte Gepflogenheit, diesen Empfang als „Open-Air-Veranstaltung“ auf dem Grün bei der Dorfkirche mit offenem Feuer und Glühwein zu organisieren. Doch jetzt stehe die neue, „gute Wohnstube“ zur Verfügung und da sei man nicht zuletzt wetter­unabhängig. Beim Bürgerzentrum sind laut Klein die Restarbeiten für rund 200 000 Euro an Investitionskosten bereits an die Fachfirmen vergeben. Allein die Witterung habe bisher eine Arbeitsabwicklung verhindert. Die Verputzarbeiten außen beim früher genutzten Wohnhaus stünden an, die Fenster dort seien zu erneuern und die Hofgestaltung zum neuen Trakt des Zentrums stehe noch aus. Klein: „Dafür brauchen wir gutes Wetter, es wird deshalb wohl erst im Frühjahr möglich sein.“ Restarbeiten im Zentrum selbst kämen noch hinzu, Klein verwies auf einen fehlenden Bodenbelag bei der Bühne. „Ein Termin für die Einweihungsfeier unseres Bürgerzentrums kann ich noch nicht nennen“, sagte sie.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt soll ab Juli beginnen, die Ausschreibung der Arbeiten erfolge im Frühjahr. Ute Klein legte größten Wert darauf, dass bei Anliegerversammlungen die Grundstückseigentümer über den Ausbau unterrichtet würden. Es entstünden wohl Kosten für das Erneuern der Straßenbordsteine beim Gehweg und das mögliche Erneuern von Hausleitungsanschlüssen bei der Wasserversorgung. Inwieweit eine Beitragsumlage notwendig und zulässig sei, werde abschließend bei den Informationsveranstaltungen mitgeteilt.



In ihrem Rückblick war Klein auf die Erneuerung des Friedhofs eingegangen, wo die Gemeinde den Haupt- mit neuen Seitenweg für rund 60 000 Euro überarbeitete. Die Sicherung beim Dorfgrün rund um den Ort habe ihr viel Verdruss eingebracht. Doch die letztjährigen Baumfällarbeiten hätten sich als dringend nötig erwiesen und jetzt, das könnte jeder sehen, seien die „Wunden“ draußen in der Natur schon wieder verheilt.