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| 21:02 Uhr

Zukunftswettbewerb
Großsteinhausen bei Dorfwettbewerb top

Wie die Zeit vergeht! Ortsbürgermeister Volker Schmitt ließ beim Sieg der Gemeinde 2008 einen Aufkleber mit der Aufschrift „Unser Dorf hat Zukunft - Kreissieger“ anfertigen.
Wie die Zeit vergeht! Ortsbürgermeister Volker Schmitt ließ beim Sieg der Gemeinde 2008 einen Aufkleber mit der Aufschrift „Unser Dorf hat Zukunft - Kreissieger“ anfertigen. FOTO: nos
Großsteinhausen. Südwestpfälzische Gemeinde gewinnt auf Kreisebene die Sonderklasse von „Unser Dorf hat Zukunft“.

Beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ stehen die Sieger auf Kreisebene fest: In der Hauptklasse hat Bobenthal im Wasgau gewonnen. Und in der Sonderklasse räumte wie vor zehn Jahren die Gemeinde Großsteinhausen den ersten Platz ab. Bewertet wurden die teilnehmenden Gemeinden von der Kreiskommission unter dem Vorsitz des 2. Kreisbeigeordneten Christof Reichert und der 3. Kreisbeigeordneten Martina Wagner.

Auch Landrätin Susanne Ganster nahm bei der Begehung verschiedener Gemeinden teil. „Es begeistert mich, wie diese Gemeinschaften anpacken und finde es ganz hervorragend, mit wie viel Optimismus die Zukunftsaufgaben dort angegangen werden. Vor Ort geht es immer wieder um die zentrale Frage, wie sich unsere Dörfer für die Zukunft aufstellen. Deshalb ist und bleibt Unser Dorf hat Zukunft ein belebender Wettbewerb für die Dörfer in der Südwestpfalz“, so Ganster.

Maximal sind im Wettbewerb 100 Punkte erreichbar. Davon erzielte Bobenthal, Verbandsgemeinde Dahner Felsenland, 76 Punkte in der Hauptklasse. Großsteinhausen aus der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land erreichte in der Sonderklasse 75 Punkte. Aufgrund der Teilnehmerzahl im Landkreis Südwestpfalz werden sowohl in der Hauptklasse als auch in der Sonderklasse jeweils drei Gemeinden am Gebietsentscheid Rheinhessen-Pfalz teilnehmen.

Neben Bobenthal haben sich dafür in der Hauptklasse auch die Gemeinden Hermersberg (71,5 Punkte) und Mauschbach qualifiziert. In der Sonderklasse vertreten Vinningen (73,5) und Bottenbach (73) mit Großsteinhausen den Landkreis beim Gebietsentscheid.

Die im Hornbachtal gelegene Ortsgemeinde Mauschbach ist wirtschaftlich gut aufgestellt. „Das hohe ehrenamtliche Engagement zeigt sich in verschiedenen Projekten wie beispielsweise der um-gestalteten Grillhütte. Der vorbildliche Erhalt der Kulturlandschaft durch die Weideprojekte der Gemeinde und des Naturschutzbundes Deutschland sind nachahmungswerte Leuchtturmprojekte in unserer Region. Libellenweg, Eselswanderungen und private Ferienwohnungen fördern den sanften Tourismus“, heißt es in der Begründung der Kreiskommission.

Für den Sieg von Großsteinhausen in der Sonderklasse sprach laut Mitteilung der Jury die gut durchgrünte Ortsdurchfahrt, die Eingrünung der Ortsränder und die bunten privaten Hausgärten. Der Brunnenplatz werde für viele kulturelle Veranstaltungen genutzt. Ein Dorfladen sichere die Grundversorgung der Bürger. Ortsbildprägend seien die alte Schule, das alte Pfarramt sowie beide Kirchen.

„Wir freuen uns, dass wir nach 2008 zum zweiten Mal in der Sonderklasse auf Kreisebene gewonnen haben“, meint Großsteinhausens Bürgermeister Volker Schmitt. Einen Pluspunkt seiner Gemeinde sieht er in dem aktiven Dorfleben und dem Zusammenhalt der Bewohner. Der Verein „Großsteinhausen“ mit seinen 120 Mitgliedern engagiere sich in vielen Bereichen und organisiere sich unter anderem bei der Ausrichtung des großes Dorffests. „Wir legen auch viel Wert auf Grün im Dorf“, so der Bürgermeister. Die Nähe zur Natur sei überall spürbar, die Gestaltung ihrer Vorgärten läge vielen Bürgern am Herzen. Zuletzt beispielsweise habe der Kindergarten sein Bienenprojekt einem großen Publikum vorgestellt.

Großes bürgerschaftliches Engagement zeichnet nach Auffassung der Bewertungsjury die Gemeinde Bottenbach aus. Besonders gelobt wird die gelungene Integration ausländischer Mitbürger in die Dorfgemeinschaft. Kommunikationsstätte für alle Generationen seien der naturnahe Spielplatz, der Grillplatz und das Dorfgemeinschaftshaus mit integriertem Jugendraum. Neue Streuobstbestände seien durch Maßnahmen für das Ökokonto entstanden.

Die sechs Siegergemeinden sind aufgerufen, sich für die Gebietskommission zu rüsten, die zwischen dem 22. Mai und dem 26. Juni die Gemeinden besichtigt.