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Großes Lob für Althornbacher

 Die Ortsbeigeordneten Gerd Jacquard und Peter Bruck, UWG-Sprecher Bernd Kipp, Ortsbürgermeisterin Ute Klein, Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker und SPD-Landtagskandidat Stéphane Moulin präsentieren einen von Klein gebackenen Hefezopf. Foto: Norbert Rech
Die Ortsbeigeordneten Gerd Jacquard und Peter Bruck, UWG-Sprecher Bernd Kipp, Ortsbürgermeisterin Ute Klein, Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker und SPD-Landtagskandidat Stéphane Moulin präsentieren einen von Klein gebackenen Hefezopf. Foto: Norbert Rech FOTO: Norbert Rech
Althornbach. Der Zuzug der Flüchtlinge war auch Thema beim Neujahrsempfang in Althornbach. Ortsbürgermeisterin Ute Klein warnte, sich nicht von Parolen aufhetzen zu lassen. „Wir schaffen das“, stimmte sie der Kanzlerin zu. nob

Lagerfeuerromantik herrschte beim Neujahrsempfang der Ortsgemeinde Althornbach . Auf dem Platz vor dem neuen Bürgerhaus lauschten am Abend rund 40 Bürger der Rede von Ortsbürgermeisterin Ute Klein. 2015 habe mit seinen Ereignissen die Gefühle der Menschen bewegt. Dabei meinte Klein das Schicksal der vielen Flüchtlinge , wovon einige auch in Althornbach ein neues Zuhause gefunden hätten. Zwei von ihnen nahmen auch am Empfang teil.

Geschockt hätten die Welt die Terroranschläge, die am 13. November in Paris einen weiteren Höhepunkt gefunden hätten. Durch die Nähe zu der französischen Metropole hätten auch die Südwestpfälzer auch noch deutlicher verstanden, was die Flüchtlinge in ihren Heimatländern mitgemacht haben.

Die SPD-Kommunalpolitikerin stimmt Kanzlerin Angela Merkel (CDU ) zu, die immer wieder betont: "Wir schaffen das." Dies sei in der Tat möglich, wenn die Menschen offen aufeinander zugehen, so Klein. "Wir dürfen uns von Parolen nicht aufhetzen lassen", warnte sie vor Fremdenfeindlichkeit, die insbesondere von Rechtspopulisten geschürt werde.

Die Bürgermeisterin bedankte sich bei allen, die sich wieder in die Gemeinschaft des Dorfes eingebracht haben. So habe man viele Projekte verwirklichen können. Als Beispiel nannte Klein das Bürgerhaus, bei dem rund 150 ehrenamtliche Arbeitsstunden zu Buche stünden. Aber auch Nachbarschaftshilfe und Mitmenschlichkeit, die zur Integration der Flüchtlinge beigetragen haben, würden in Althornbach großgeschrieben.

Auch 2016 gebe es in Althornbach jede Menge zu tun. Vor allem das Projekt Bürgerhaus mit der Gestaltung des Vorplatzes werde weiter vorangetrieben. Auch Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD ) bedankte sich bei den Althornbachern für deren Einsatz für die Gemeinschaft.