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Grenzland-Radwanderung
Radeln im Zeichen der Freundschaft

 Die Grenzland-Radwanderung eignet sich für große und kleine Radler.
Die Grenzland-Radwanderung eignet sich für große und kleine Radler. FOTO: rech / Norbert Rech
Zweibrücken. Seit Mitte der 1990er Jahre laden die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land und Bitscher Land zur Grenzland-Radwanderung ein. Am Sonntag geht es wieder auf drei Strecken durch die Pfalz, das Saarland und Lothringen. Von Fritz Schäfer

Die schöne Landschaft der Pfalz, des Saarlands und Lothringens auf einem Rad zu erleben und etwas für die Gesundheit zu tun, sind zwei Aspekte der Grenzland Radwanderung. Dazu wollten die Verantwortlichen Politiker in den Verbandsgemeinden Zweibrücken-Land und Bitscher Land Mitte der 1990er Jahre „ein Zeichen setzen für die deutsch-französische Freundschaft. Das hat sich bis heute nicht geändert“, sagt Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker vor der Veranstaltung am Sonntag, 5. Mai.

Bei der Radwanderung kommen die Bürger zusammen. „Vor der Europawahl ist das auch eine Möglichkeit, miteinander zu reden“, hofft der Verbandsbürgermeister. Die Veranstaltung sei auch ein Treffen von „Europafreunden“, sagt Gundacker. Nicht nur die Grenzland-Radwanderung ist ein Zeichen der Freundschaft über die Grenzen. „Auch sonst genießt die Freundschaft bei uns einen großen Stellenwert.“

Dabei erinnert Gundacker an das Malersymposium Malen ohne Grenzen, dass am 31. August in Lothringen stattfindet oder die deutsch-französische Freundschaftswanderung im Spätsommer im Zweibrücker Land. Und nicht zu vergessen Euroklassik.



„Das Bedarf auch des Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Hauses vor und während der Radwanderung“, betont der Bürgermeister. Sonst sei eine solche Veranstaltung nicht machbar. So plant Sabine Betz schon seit vielen Wochen die Radwanderung. „In den letzten Tagen haben wir die Schilder aufgestellt. Es ist alles bereit“, sagt Betz. Dabei haben in Frankreich auch die dortigen Feuerwehreinheiten geholfen. Die Wehren in Zweibrücken-Land sind am Sonntag für die Streckenkontrolle und Bewirtung zuständig.

Wie in den vergangenen Jahren ist Start und Ziel das Feuerwehrhaus in Althornbach. Zwischen acht und zwölf Uhr kann gestartet werden. Ein gemeinsamer Start ist für zehn Uhr geplant. Um 16 Uhr werden die Gewinner der von Sponsoren zusammengestellte Tombola gelost. Der Teilnehmer mit einer Startkarte nimmt daran teil. Am Althornbacher Feuerwehrhaus codiert die Polizei auch Fahhräder.

Angeboten werden drei Strecken: Eine 27 Kilometer lange Familientor, eine 41 Kilometer lange Fitnesstour und eine 67 Kilometer lange Sporttour. Von Althornbach geht es auf dem Radweg über Hornbach, Ormersviller, Volmunster und zurück nach Hornbach und Althornbach. Die Fitnesstour führt über Hornbach, Riesweiler, Utweiler, Bettviller, Urbach, Weiskirch und Volmunster zurück nach Althornbach. Die Sporttour über Hornbach, Altheim, Bettwiller, Volmunster, Schweyen, Breidenbach, Waldhouse und Rolbing zurück nach Hornbach und Althornbach. Die Verbandsgemeinde weist darauf hin, dass die Strecken teilweise auf Straßen verlaufen, die nicht für den sonstigen Verkehr gesperrt sind. Das Tragen von Fahrradhelmen wird empfohlen.