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Gräber in schlechtem Zustand

Wiesbach. Im Mittelpunkt der Sitzung des Wiesbacher Ortsgemeinderates stand gestern Abend der Forstwirtschaftsplan für das kommende Jahr. Revierförster Jürgen Leis erwartet bei Einnahmen von 34296 Euro und Ausgaben von 34264 Euro wieder einen leichten Gewinn. In diesem Jahr werden die Planungen, die einen Überschuss von 47 Euro ausgewiesen haben, weit übertroffen Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Wiesbach. Im Mittelpunkt der Sitzung des Wiesbacher Ortsgemeinderates stand gestern Abend der Forstwirtschaftsplan für das kommende Jahr. Revierförster Jürgen Leis erwartet bei Einnahmen von 34296 Euro und Ausgaben von 34264 Euro wieder einen leichten Gewinn. In diesem Jahr werden die Planungen, die einen Überschuss von 47 Euro ausgewiesen haben, weit übertroffen. Mit Sorge blickt der Revierförster auf den Laubholzmarkt. Dort sei zur Zeit nichts zu verdienen. In Wiesbach seien 200 Festmeter für den Verkauf geschlagen worden. Leis rechnete mit einem Erlös von 85 bis 100 Euro pro Festmeter. Der Käufer habe allerdings nur 60 Euro bezahlen wollen. Das sei nicht akzeptabel gewesen. Weiteres Thema der Ratssitzung war der Bau eines Wendeplatzes in der Schulstraße. "Dieser ist notwendig, weil das Anfahren des Schulhofes an der Grundschule mit Bussen nicht mehr möglich ist", informierte Ortsbürgermeister Emil Mayer. Da der Schulbus ohne Einweiser auch nicht rückwärts fahren dürfe, sei es notwendig, einen Wendeplatz mit einem Mindestradius von 13 Meter anzulegen, den der dann in einem Zug durchfahren könne. Damit noch in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden kann, votierten die Ratsmitglieder bei einer Enthaltung für das Vorhaben.Ein Dorn im Auge Mayers sind einige Gräber auf dem Wiesbacher Friedhof: "Diese befinden sich nicht in einem zufrieden stellenden Zustand. Das führt dazu, dass das Gesamtbild unseres Friedhofs nicht gerade verschönert wird." Manche Gräber seien sogar "nicht menschenwürdig", sagte Mayer. Die betroffenen Angehörigen sollen jetzt eine Frist gesetzt bekommen, in der sie die Grabstätten in Ordnung bringen müssen. Falls sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, werde die Gemeinde eine Firma beauftragen und die Kosten in Rechnung stellen.