| 21:49 Uhr

Anzeige Ich lebe gerne in Rosenkopf
Zur Einweihung soll es richtig rund gehen

Der Anbau ans Rosenkopfer Feuerwehrgerätehaus hat 80 000 Euro gekostet.
Der Anbau ans Rosenkopfer Feuerwehrgerätehaus hat 80 000 Euro gekostet. FOTO: Norbert Rech
Nach Anbau hat Rosenkopfer Feuerwehr die Zukunft weiter fest im Blick. Von Norbert Rech

Zum Feuerwehrfest lassen es die Rosenkopfer in diesem Jahr so richtig krachen. Das ist schließlich kein Wunder: Groß ist die Freude über den neuen Anbau an ihr schmuckes Gerätehaus am Dorfgemeinschaftshaus. „Dieser hat 80 000 Euro gekostet“, erklärt Karl-Heinz Brügel, Mitarbeiter der Verwaltung der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land, der selbst bei den Floriansjüngern in dem beschaulichen Dorf auf der Sickinger Höhe aktiv ist. Die Räume würden hauptsächlich als Umkleide und Garage dienen, erläutert der stellvertretende Wehrführer Moritz Lang.

Mit dem 26-Jährigen wurde eine Verjüngung eingeleitet. So hoffen die Floriansjünger, dass sich noch mehr Menschen im Ort für das Ehrenamt engagieren. Insgesamt zählt die Wehr elf „Aktive“, wie Lang berichtet. Diese freuen sich schon sehr auf die Einweihungsfeier, die am kommenden Wochenende steigen wird. Los geht es am Samstag, 1. September, wenn sich um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus die Wehrleute versammeln. Ein größeres Programm sei nicht vorgesehen – für Essen und Getränke aber gesorgt. Weiter geht die Veranstaltung mit einem zünftigen Frühschoppen am Sonntag, 2. September, ab zehn Uhr. Um elf Uhr wird Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker gemeinsam mit dem Pfarrer den Anbau seiner Bestimmung übergeben. Die Küche können die Gäste an diesem Tag kalt lassen. Die Feuerwehr serviert eine kleine Auswahl an Mittagessen. Am Nachmittag gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. Darüber hinaus werden an diesem Tag einige Fahrzeuge ausgestellt. Die Veranstaltung wird auch von verschiedenen umliegenden Wehren besucht. Die Feuerwehrleute kennen sich gut und sind zumeist miteinander befreundet. Die Kameradschaft untereinander ist ausgesprochen stark. Denn nur ein Team, in dem jeder sich blind auf den anderen verlassen kann, kann optimale Arbeit leisten. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen und können mitunter die Belastbarkeit des Einzelnen hart fordern. Die Veranstaltung dient so auch der Festigung des Zusammenhalts untereinander.

Gundacker lobt im Vorfeld des Feuerwehrfestes bereits den unermüdlichen Einsatz der Männer, die mit 350 ehrenamtlichen Arbeitsstunden dazu beigetragen hätten, die Kosten für den Anbau zu minimieren. „Das alles machen die neben dem sonstigen freiwilligen Dienst“, ergänzt der Bürgermeister. Schließlich treffen sich die Rosenkopfer Floriansjünger alle zwei Sonntage zur Übung. Dazu kommen noch die Einsätze. In diesem Jahr mussten die Wehrleute unter anderem beim Brand des Friseurladens in Bechhofen, zu einer Überflutung zur Etzenbacher Mühle und zu einem Verkehrsunfall auf der Höhenstraße ausrücken. Bei letzteren sei durch Funken der daneben liegende Acker in Brand geraten. Außerdem wurde die Wehr bei zwei Einsätzen in Dellfeld alarmiert. Eigentlich sind die Rosenkopfer nur für ihren eigenen Ort, Käshofen, Wiesbach und Bechhofen zuständig. Bei größeren Ereignissen würden aber alle Feuerwehren der Verbandsgemeinde beigerufen. Selbstverständlich habe man für die Zukunft noch Wünsche. Neben neuen Mitgliedern sei dies ein wasserführendes Fahrzeug. Dieses habe die Verbandsgemeinde schon im Blick, wie Gundacker versichert.⇥nob