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Verbandsgemeindewehr Zweibrücken-Land
Feuerwehr-Großübung bei Contwig

 Auch eingeklemmte Personen galt es freizuschneiden.
Auch eingeklemmte Personen galt es freizuschneiden. FOTO: Feuerwehr Zweibrücken-Land
Contwig. Ein Gefahrgut-Laster und zwölf Autos waren an dem Unfallszenario beteiligt.

Am Samstag hat die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land auf der Kreisstraße K 72/K 3 eine Großübung durchgeführt. Auf der Verbindungsstraße zwischen Zweibrücken und Contwig waren bei einem Verkehrsunfall mehrere Fahrzeuge zusammengestoßen, so das Szenario für die Wehrleute.

Inszeniert wurde Folgendes: Ein Lkw mit Gefahrgütern konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und ist auf das Stauende aufgefahren. Bei dem Aufprall wurde ein Transportcontainer auf der Ladefläche beschädigt. Den eintreffenden Einsatzkräften bot sich zunächst eine unübersichtliche „Unfallstelle“, heißt es in der Pressemitteilung von Verbandsgemeinde-Wehrleiter Markus Schmidt weiter: Zwölf Autos und der Laster waren beteiligt. Eingeklemmte Personen und Schwerverletzte, die auf der Straße lagen, mussten schnellstmöglich versorgt werden.

Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurden mehrere Einsatzabschnitte gebildet. Zunächst stand die technische Rettung der eingeklemmten Personen sowie die Betreuung der Verletzten im Vordergrund. Gemeinsam mit einer Fachgruppe des Gefahrstoffzuges musste das Auslaufen von gefährlichen Flüssigkeiten an dem Gefahrgut-Lkw verhindert werden. Später wurde der Gefahrstoff in einen Auffangbehälter umgepumpt.



Die Kommunikation wurde über den Einsatzleitwagen des Landkreises Südwestpfalz organisiert und überwacht. Schmidt: „Nach den festgelegten Alarmstufen wird ein solches Großereignis von der Verbandsgemeinde an den Landkreis übergeben. Auch dies war Teil der Übung, damit die Abläufe für alle Führungskräfte klar strukturiert und erkennbar sind.“ Kreisfeuerwehrinspekteur Stiven Schütz übernahm nach einer Lageerkundung und Gesamtübersicht die Einsatzleitung.