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Feierliches Gelöbnis
Fallschirmjäger legen in Contwig ihr Treuebekenntnis ab

Verbandsgemeinde-Bürgermeister Jürgen Gundacker (vorne) und Contwigs Bürgermeister Karlheinz Bärmann beim Gelöbnis.
Verbandsgemeinde-Bürgermeister Jürgen Gundacker (vorne) und Contwigs Bürgermeister Karlheinz Bärmann beim Gelöbnis. FOTO: Volker Baumann
Contwig. Zum erstem Mal fand gestern in der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land ein feierliches Gelöbnis der Bundeswehr statt, was Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker, wie er es zum Ausdruck brachte, mit besonderem Stolz erfüllte. Von Volker Baumann

In seinem Heimatort Contwig waren zwölf Rekrutinnen und 78 Rekruten der Ausbildungskompanie des Fallschirmjägerregiments 26  auf der Wiese vor der Turn- und Festhalle angetreten, um vor der Öffentlichkeit das Treuebekenntnis für Staat, Verfassung und Volk zu leisten. Nach dem Einzug der Ehrenformation mit dem Heeresmusikkorps Koblenz begrüßte der Kommandeur des Regiments, Oberstleutnant Markus Meyer, die Anwesenden und betonte gleich zu Anfang das gute Verhältnis zwischen den Streitkräften und der Gesellschaft in unserer Region, was keine Selbstverständlichkeit sei. Daher verdiene es einen besonderen Dank. Der abgelegte Eid der Rekruten sei kein Selbstzweck, sondern eine Verpflichtung gegenüber Kameraden, Land und Frieden, nicht bedingungslos und blind, sondern als Staatsbürger mit klaren ethischen Maßstäben und Grenzen zu handeln. Jäger Pierre Bartusch ließ die Grundausbildung Revue passieren und fand vor allem Lob für den gelebten Gemeinschaftssinn und die Menschlichkeit.