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Etzelweg schlimmer als Autobahnlärm

lärmschutz Etzelweg schlimmer als Autobahnlärm Zu: „Lärmschutzwand-Lücke wird 300 Meter lang“ (PM vom 13.2.

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Wir, als langjährige Anwohner vom Elisenweg (ca. 150 m Luftlinie von der Autobahn) empfinden den Verkehr der A 8 als nicht störend. Dagegen ist der Verkehr auf dem Etzelweg weitaus lauter; sowie Nachbarn, die im Winter ihre Autos laufen lassen, bis die Scheiben frei sind, und im Sommer zweimal täglich Rasen mähen. Wir fragen uns, ob die Pressestelle des Landesbetriebs Mobilität vor Ort war?! Denn zum größten Teil standen auch Bäume entlang des Hornbachs und der stillgelegten Bahngleise. Vielleicht wurde dort so ein Radikalschnitt durchgeführt, damit man den von Personen unauffälliger Intelligenz hingeworfenen Müll entsorgen kann?! Das wäre wenigstens ein schöner Nebeneffekt! Es ist nachgewiesen, dass Bäume den Feinstaub von Autos abfangen. Nun können sich alle Pollenschutznetze gegen diesen Dreck an ihre Fenster befestigen! Ebenso gaben diese Bäume und auch Hecken, Wildtieren ein Zuhause, zum Beispiel Vögel, Igeln, Enten, Fledermäusen und Mardern. sind vor jeder Fällung die Bäume deshalb stets daraufhin zu untersuchen, ob sie als Brut- und Nistplätze geschützter Arten dienen (in unserem Fall an der A 8 die Kolonie der Saatkrähen). Dann bedarf die Fällung der Genehmigung durch die zuständige Naturschutzbehörde. Dies gilt auch dann, wenn die Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit des Baumes erfolgen soll. Diese Genehmigung würden wir gerne sehen! Auch interessiert uns, ob die Bäume vorher auf Fledermäuse im Winterschlaf überprüft wurden, denn alle hier beheimateten Fledermausarten sind geschützt! Da in Zweibrücken keine Baumschutzverordnung besteht, wird es wohl auch keine Aufforstung entlang der A 8 geben! Wir fragen uns, was aus unserem Stadtbild wird? Wir als Bürger der Stadt Zweibrücken wurden und werden regelmäßig darauf hingewiesen, den Gehweg sowie die Rinnsteine zu säubern. Begründung: unter anderem für ein schöneres Stadtbild. Wir halten unseren Teil ein! Wir fordern nun die Stadt Zweibrücken auf, auch für ein schöneres und sauberes Stadtbild zu sorgen. Und damit meinen wir nicht die Entfernung von Bäumen, in denen unter Artenschutz stehende Vögel nisten. Auch nicht, bei den Verkehrsinseln alle Rosen durch Schotter oder Rindenmulch zu ersetzen! Rosalinde Delle und Anke Trede, Zweibrücken

Deponie

Seltsame Logik der Kontrolleure



Zu: "Asbestmüll aus dem Süden" (Merkur vom 7. März)

Zu den beiden Artikeln bezüglich Deponie in der Freitagsausgabe kann ich nur sagen: Eine seltsame Logik, die hier von den sogenannten Aufsichts- und Kontrollorganen verbreitet wird. Einerseits gibt man zu, gefährliche Substanzen abgelagert zu haben, andererseits ist Kontrolle überflüssig. Warum schafft man dann Kontrollorgane nicht generell ab, wenn doch alles in Ordnung ist? Wozu braucht man denn Polizei, Zoll und Tüv? Weil alles sauber und so toll ist? Ich denke nicht!

In meiner früheren Tätigkeit als "Kontrollorgan" habe ich immer wieder festgestellt, dass Papier geduldig ist und Kontrollen - vor allem unangemeldete - Dinge zutage fördern, die kaum jemand sonst aufgefallen wären. Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser! Klaus Hasemann, Zweibrücken