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Ernst Hügel: Arbeit der GBI läuft auch ohne Wallhalben weiter

Zweibrücken/Pirmasens

Zweibrücken/Pirmasens. Nach dem Ausstiegs-Beschluss der Verbandsgemeinde Wallhalben aus der GBI (Gesellschaft für Beschäftigungsentwicklung, Qualifizierung und Integration Zweibrücken) sieht der GBI-Aufsichtsratsvorsitzende, der Südwestpfalz-Kreisbeigeordnete Ernst Hügel, für die Existenz und Arbeit keine Auswirkungen: "Für das operative Geschäft haben wir Wallhalben noch nie gebraucht."Nur Kopfschütteln hatte gestern Ernst Hügel für die im Verbandsgemeinderat Wallhalben gemachten Aussagen übrig. "Dummes Zeug" nannte Hügel das von Verbandsbürgermeister Berthold Martin prophezeite Szenario, dass die GBI durch den Wallhalber Ausstieg wahrscheinlich am Ende sei. Der Landkreis, die Stadt Pirmasens und die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land seien sich einig, die GBI fortzuführen, und auch in der Stadt Zweibrücken könne er derzeit keine anderen Tendenzen erkennen. Bürgermeister Heinz Heller hatte sich am Mittwoch im Stadtrat allerdings nicht festlegen wollen (wir berichteten). Überhaupt kein Verständnis hat Hügel dafür, dass Ängste geschürt werden: "Da werden Mitarbeiter vollkommen sinnlos verunsichert, das kann eigentlich nicht wahr sein." Denn das operative Geschäft laufe auch ohne die Verbandsgemeinde Wallhalben wie bislang weiter.Und auch die CDU- und FDP-Politiker aus der Verbandsgemeinde sollten sich nicht zu früh freuen, wenn sie jetzt schon das Geld der Wallhalber Einlage verteilen, bevor sie es in Händen haben. Im Gesellschaftervertrag sei mitnichten festgeschrieben, dass die Verbandsgemeinde ihre Einlage zurückbekommt, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende: "Das müssen wir zunächst einmal im Aufsichtsrat bereden, wie wir mit diesem Geld umgehen." glö