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Entscheidung über Zweibrücker Finanzamt fällt am Mittwoch

Zweibrücken. Nächsten Mittwoch, 27. Juni, soll sich die Zukunft des Zweibrücker Finanzamtes entscheiden. Wie Rainer Seibert, Leiter der hiesigen Geschäftsstelle dem Merkur auf Anfrage mitteilte, seien alle Vorsteher der rheinland-pfälzischen Finanzämter für den Tag ins Finanzministerium nach Mainz einbestellt worden

Zweibrücken. Nächsten Mittwoch, 27. Juni, soll sich die Zukunft des Zweibrücker Finanzamtes entscheiden. Wie Rainer Seibert, Leiter der hiesigen Geschäftsstelle dem Merkur auf Anfrage mitteilte, seien alle Vorsteher der rheinland-pfälzischen Finanzämter für den Tag ins Finanzministerium nach Mainz einbestellt worden. Der Zweibrücker Außenstelle des Finanzamts droht das Aus, den rund 40 Mitarbeitern der Umzug nach Pirmasens (wir berichteten). Für Donnerstag, 28. Juni, sei eine Mitarbeiterversammlung geplant, so Seibert: "Da werden die Kollegen landesweit informiert, was sich tut." Eine Tendenz gebe es nicht: "Die Spekulationen schießen weiter ins Kraut." Seibert hoffe, dass Zweibrücken erhalten bleibe und sei froh, dass Finanzminister Carsten Kühl Wort gehalten habe. Der habe zugesichert, dass eine Arbeitsgruppe bis zur Jahresmitte Klarheit schaffe, welche Veränderungen es aus Spargründen bei den rheinland-pfälzischen Finanzämtern geben werde.Das Ministerium selbst äußerte sich auf Anfrage denkbar zugeknöpft. "Sie können davon ausgehen, dass noch diesen Monat der Minister die Entscheidungen zur Strukturreform der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung erklären und erläutern wird", ließ Sprecher Horst Wenner gestern auf Anfrage ausrichten. ek