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| 20:18 Uhr

Eine Stimme für die Westpfalz

Ein Aushängeschild der Westpfalz: Die Fachhochschule Kaiserslautern-Zweibrücken, hier der Campus in der Rosenstadt. Foto: pma
Ein Aushängeschild der Westpfalz: Die Fachhochschule Kaiserslautern-Zweibrücken, hier der Campus in der Rosenstadt. Foto: pma
Zweibrücken. Eine "gemeinsame Identität für die gesamte Westpfalz" nannte der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel als Ziel des gestern in der Zweibrücker Festhalle gegründeten Vereins "ZukunftsRegion Westpfalz" Von Merkur-Mitarbeiter Fritz Schäfer

Zweibrücken. Eine "gemeinsame Identität für die gesamte Westpfalz" nannte der Kaiserslauterer Oberbürgermeister Klaus Weichel als Ziel des gestern in der Zweibrücker Festhalle gegründeten Vereins "ZukunftsRegion Westpfalz". Dabei solle die "Identität nach innen und nach außen wirken", ergänzte der erste Vorsitzende des Vereins, Ludger Müller, Geschäftsführer der MP Beteiligungs-GmbH (Kaiserslautern). In der Zusammenführung und der Nutzung bestehender Netzwerke sieht Müller eine Aufgabe des Vereins, der als "Überbau" der Initiativen diene.Zweibrückens Oberbürgermeister Helmut Reichling sprach von einem "historischen Moment". Denn alle Städte und Landkreise der Westpfalz hätten ihre Bereitschaft bekundet, in dem Verein mitzuarbeiten. Dazu die Handwerks- und die Industrie- und Handelskammer, große Unternehmen und die Fachhochschule sowie die Universität. Reichling: "Alles, was die Westpfalz auszeichnet."

Die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist für den Präsidenten der FH Kaiserslautern-Zweibrücken, Konrad Wolf, das besondere Merkmal des Vereins. Wolf ist wie Weichel Stellvertreter des Vorsitzenden Müller. Der Kaiserslauterer Oberbürgermeister sieht die Westpfalz im Schnittfeld der Regionen Rhein-Neckar, Frankfurt, Oberrhein und Saar-Lor-Lux. Die Sogwirkung aus der Westpfalz in diese Regionen möchte Weichel umkehren und gemeinsam eine Sogwirkung in die Westpfalz entwickeln. "Ich glaube die Westpfalz hat das Potenzial dazu." Dann könne sie auf "Augenhöhe" mit den Nachbarn zusammenarbeiten.

Kaiserslautern sei zwar das Oberzentrum. Aber er widersprach gleich der Befürchtung, dass der Verein von Kaiserslautern dominiert werde. Weichel: "Dann kann der Verein nicht funktionieren."