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Schimmelproblem an Grundschule Contwig
Grundschule Contwig – „Der Runde Tisch war gut“

 In einem neu geschaffenen Klassensaal der Grundschule Contwig waren für Kinder gefährliche Schimmelpilzsporen (Symbolbild) gefunden worden, weshalb die Klasse 1c derzeit am Schulstandort Stambach unterrichtet wird.
In einem neu geschaffenen Klassensaal der Grundschule Contwig waren für Kinder gefährliche Schimmelpilzsporen (Symbolbild) gefunden worden, weshalb die Klasse 1c derzeit am Schulstandort Stambach unterrichtet wird. FOTO: dpa / Pressefoto BASF
Contwig/Zweibrücken. Immer noch warten Verbandsbürgermeister Gundacker und Elternbeirat auf die Ergebnisse der neuen Raumluft-Messungen. Von Fritz Schäfer

Es liegen noch keine Raumluft-Ergebnisse für das Schulgebäude der Grundschule Contwig an der Maßweiler Straße in Contwig vor. Diese sollen klären, ob die Schimmelpilzsporen, die in einem in den Sommerferien geschaffenen neuen Klassenraum gefunden worden waren, dort nach einer Reinigung verschwunden sind – und ob keine weiteren Räume betroffen sind. „Bevor die Ergebnisse nicht vorliegen, möchte ich nicht über weitere Maßnahmen spekulieren“, sagt Schulelternsprecherin Stefanie Conrad auf Merkur-Anfrage nach dem Runden Tisch, zu dem die Verbandsgemeinde als Schulträger die Schulaufsichtsbehörde ADD, Eltern und das Ingenieurbüro Marx eingeladen hatte. „Wir nehmen die Besorgnis der Eltern ernst. Deshalb haben wir zu dem Treffen eingeladen“, betont Verbandsbürgermeister Jürgen Gundacker (SPD).

„Der Runde Tisch war gut. Auch wenn leider noch keine Messergebnisse vorlagen“, wertet die Schulelternsprecherin die Zusammenkunft. Denn erst nach Vorlage der Ergebnisse könne über weitere Maßnahmen geredet werden.

Gundacker kündigt an, dass die Eltern die Ergebnisse bei der Schulleitung einsehen können, sobald sie vorliegen. Er hofft, dass dies in den nächsten Tagen sein wird. Auch Gundacker spricht von einem „konstruktiven Gespräch“, bei dem viele Fragen auch um den Schimmel erörtert worden seien. Bei der Auswertung und Einordnung der Ergebnisse werde auch das Gesundheitsamt des Landkreises Südwestpfalz mit eingebunden. Bei einem weiteren Runden Tisch würdenn die Mess-Ergebnisse den Eltern erläutert.



Nach der Sanierung und der Umwandlung des früheren kleinen Turnsaals im Untergeschoss in einen Klassenraum in den Sommerferien waren bei einer Untersuchung zwei für Kinder gefährliche Schimmelpilzsorten festgestellt worden. Das hatte zur Sperrung des frisch sanierten Saals geführt. Die Kinder der Klasse 1c werden deshalb im Stambacher Schulgebäude im Raum für die Ganztagsbetreuung unterrichtet (wir berichteten mehrmals).

Unabhängig von der Schimmeluntersuchung beginne die Verbandsgemeinde mit der Untersuchung der Ursache für die Feuchtigkeit in dem Gebäude, sagte Gundacker. Nach der Feststellung werde überlegt, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Ursachen für die Feuchtigkeit zu beheben. Mit dieser Untersuchung möchte der Bürgermeister den Ängsten der Eltern begegnen, dass nicht nur der gesperrte Saal betroffen ist.