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Dietrichingen erlaubt Bestattungen in Rasengräbern

Dietrichingen. Rasenbestattungen sind künftig auch auf dem Gemeindefriedhof Dietrichingen möglich. Der Rat änderte einstimmig die Friedhofssatzung und führt die neue Möglichkeit ein. Ortsbürgermeisterin Andrea Henner verwies in der Sitzung am Mittwoch auf entsprechende Wünsche aus der Bevölkerung.Es sei nicht nur ein Trend, sondern wegen der Grabpflege eine immer stärker ins Bewusstsein von Hinterbliebenen und verantwortlichen Grabpflegern getretene Beisetzungsform, betonte die Ortsbürgermeisterin. cos

Ausreichendes Gelände ist auf dem Gemeindefriedhof vorhanden.

Die Sargbestattung im Rasengrab und die Urnenbestattung sind künftig möglich, Unterschiede in der Gebührenhöhe wird es nicht geben. 2500 Euro sind für jede Bestattungsform zu entrichten. Die Grabstellen haben eine Laufzeit von 25 Jahren.

Das Pflanzen von "Geburtsbäumchen", wie in Mauschbach und Kleinsteinhausen schon üblich, soll auch für junge Eltern in Dietrichingen zusätzlicher Anreiz dafür sein, dass die Einwohnerzahl des Ortes nicht schrumpft, sondern steigt. Henner: "Wir sollten uns diesen Anreiz mal überlegen."

Säubern wollen etliche Bürger Landschaft und Gemeindewald. Ein Termin ist jedoch noch nicht festgelegt. Bei der deutsch-französischen Wanderung am 22. September wird Dietrichingen die vielen Wanderer willkommen heißen und für eine Stärkung zur Stelle sein. Den Posten einer Vorsteherin der örtlichen Jagdgenossenschaft wird Bürgermeisterin Henner nicht übernehmen, ihr Vorgänger Gerd Zahler bleibt weiter an der Spitze.