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Wetterrückblick Zweibrücker Land
Der März war kälter als üblich

Lambsborn. Von Michael Agne

Der März begann im Zweibrücker Land eisig kalt und mit Dauerfrost, bevor sich mildere Luft von Südwesteuropa auf den Weg in unsere Region machte. Damit verbunden waren Schneefälle und es konnte sich verbreitet eine dünne Schneedecke bilden. Eher trübe und verregnet ging es dann weiter bis in den Mittelabschnitt hinein, wobei die Regenfälle oder Schauer allerdings nicht allzu ergiebig ausfielen. Die Temperaturen passten sich dabei der Jahreszeit an.

Nach Monatsmitte schlug „Väterchen Frost“ aber erneut zu und die Temperaturen stürzten in den Keller. Aus dichten Schichtwolken fielen gelegentlich kleine weiße Schneekristalle, die mit dem eisigen Nordostwind über die Landschaft gefegt wurden. Nachts herrschte verbreitet mäßiger Frost und auch tagsüber blieb es zunächst unangenehm kalt, bevor es dann im Laufe des Schlussdrittels insgesamt freundlicher und etwas milder wurde.

Regionale Wetterdaten Das Mittel der Lufttemperatur lag im März mit 3,8 Grad Celsius um 1,7 Grad unter dem Mittelwert. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 31. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten immerhin schon 17 verbucht werden. „Frosttage“ (Tiefsttemperatur unter 0,0 Grad) gab es 14. „Eistage“ (Höchsttemperatur unter 0,0 Grad) gab es drei. „Bodenfrosttage“ (Tiefsttemperatur in fünf Zentimeter über dem Erdboden unter 0,0 Grad) zählte man 17. Der tiefste Wert mit eisigen minus 8,2 Grad resultierte am 1. März. Der höchste Wert dieses Monats wurde jeweils am 5. sowie am 31. März mit milden 13,8 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am sechsten mit 991 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 21. mit 1027 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei 61,0 Litern pro Quadratmeter. Das entspricht 90,8 Prozent des langjährigen Monatsmittels. In Martinshöhe fielen im vergangenen Monat 53,8 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 60 Liter pro Quadratmeter. In Trippstadt waren es 55,9 Liter pro Quadratmeter. In Morlautern waren es 41,2 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 60,9 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 45,3 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf 22 Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 7,2 Litern pro Quadratmeter am 28. An acht Tagen fiel Schnee, Schneeregen oder Graupel. An vier Tagen lag eine dünne Schneedecke von drei bis vier Zentimetern. An sieben Tagen wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zwei. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es lediglich einen einzigen. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man dafür beachtliche 20. Die restlichen Tage lagen dazwischen.



Zu insgesamt 80,2 Prozent war der Himmel während dieses Monats von Wolken überzogen (mehr als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte daher auch nur 90 Stunden. Das entspricht 65,5 Prozent des langjährigen Mittels.

Mitte März kehrte der Winter kurzfristig zurück.
Mitte März kehrte der Winter kurzfristig zurück. FOTO: Sebastian Gollnow / dpa