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Der beste Schutz ist Kleidung, die Körper bedeckt

Zweibrücken. Typischerweise befallen Zecken kleine Nagetiere, Hunde, Katzen, Pferde und Wild. Der Mensch ist im Grunde "ein Fehlwirt". Aber das ist für den Betroffenen, der von den verhassten Plagegeistern heimgesucht wird, natürlich nur ein schwacher Trost

Zweibrücken. Typischerweise befallen Zecken kleine Nagetiere, Hunde, Katzen, Pferde und Wild. Der Mensch ist im Grunde "ein Fehlwirt". Aber das ist für den Betroffenen, der von den verhassten Plagegeistern heimgesucht wird, natürlich nur ein schwacher Trost. Oft trifft es kleine Kinder, denn Zecken lauern zumeist auf Grashalmen im Unterholz oder im Gebüsch - Orte, die von Kindern gerne zum Spielen aufgesucht werden. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium gibt in einer Informationsbroschüre wichtige Tipps zum Thema Zecken. Das Ministerium erklärt: "Der beste Schutz gegen einen Zeckenstich ist eine Kleidung, die den Körper sowie Beine und Füße bedeckt. Daher ist darauf zu achten, bei Waldspaziergängen möglichst lange Kleidung, Strümpfe sowie feste Schuhe zu tragen." Kinder sollten nach dem Spielen im Freien nach Zecken abgesucht werden. Dies gelte nicht nur für Kinder, mahnt das Gesundheitsministerium. Auch Erwachsene sollten nach einem Ausflug im Freien den eigenen Körper auf verdächtige, kleine Punkte auf der Haut untersuchen. Wer gestochen wurde, muss nicht in Panik verfallen, so die Experten. "Die Zecke sollte zwar rasch, aber ruhig und besonnen entfernt werden. Da der Stechapparat einer Zecke kein "Gewinde" aufweist, muss das Tier beim Entfernen nicht in eine bestimmte Richtung gedreht werden. Wer sich nicht selbst zutraut, die Zecke zu entfernen, kann natürlich einen Arzt aufsuchen, macht Dr. Matthias Stopp, Chefarzt am Evangelischen Krankenhaus, aufmerksam (siehe auch nebenstehenden Text).

Die Informationsbroschüre des Gesundheitsministeriums zum Thema Zecken ist im Internet abrufbar. Das Faltblatt "Erkrankungen durch Zecken" kann bei der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) gegen ein Rückporto von 55 Cent bestellt werden; Anschrift: Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz, Hölderlinstraße 8, 55131 Mainz, Telefon (0 61 31) 20 69 12

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