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Wetterrückblick September
Viele Sonne, dazwischen eine kurze Abkühlung

Lambsborn. Das hochsommerliche Wetter zog sich bis weit in den September hinein. Erst gegen Monatsende gingen die Temperaturen allmählich zurück. Von Michael Agne

Der September bot uns im Zweibrücker Land bis über die Monatsmitte hinaus oft feinstes Spätsommerwetter mit reichlich Sonnenschein und Temperaturen von 24 bis 30 Grad. In den kurzen Abkühlphasen, bei denen einige teils kräftige Regengüsse und einzelne Gewitter auftraten, rutschten die Temperaturen tagsüber vorübergehend auch mal unter die 20-Grad-Marke. Eine markante Kaltfront beendete in Verbindung mit kräftigen Regenfällen, Gewittern und stürmischen Böen pünktlich zum kalendarischen Herbstanfang den nicht enden wollenden Sommer. Zwar wurde es danach rasch wieder freundlich und trocken, allerdings taten sich die Temperaturen zunächst sehr schwer, sich von ihrer Talfahrt zu erholen. Zum Monatsende hin wurde es tagsüber mit Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad nochmals angenehm warm.

Regionale Wetterdaten: Das Mittel der Lufttemperatur lag im September mit 15,7 Grad Celsius um 1,8 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. Damit war dies bereits schon der sechste Monat in Folge, der mehr oder weniger deutlich zu warm ausfiel. „Heiztage“ (Tagesmittel unter 15 Grad) gab es 14. „Vegetationstage“ (Tagesmittel 5,0 Grad und mehr) konnten nochmals 30 verbucht werden. Tage mit Höchsttemperaturen von über 20,0 Grad gab es 21. „Sommertage“ (Höchsttemperaturen von 25,0 Grad und mehr) bot uns die Natur neun. Der tiefste Wert mit empfindlich kühlen 2,3 Grad resultierte am 30. September Der höchste Wert dieses Monats wurde am zwölften mit hochsommerlichen 29,8 Grad verzeichnet. Der niedrigste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 23. September mit 1005 Hektopascal gemessen. Der höchste auf Meereshöhe reduzierte Luftdruck wurde am 25. mit 1037 Hektopascal gemessen. Die Niederschlagsmenge lag in Lambsborn bei mageren 45,9 Litern pro Quadratmeter. In Martinshöhe fielen im September 38,6 Liter pro Quadratmeter. In Landstuhl waren es 41 Liter pro Quadratmeter. In Zweibrücken waren es 26,2 Liter pro Quadratmeter und in Riedelberg an der französischen Grenze waren es 24,7 Liter pro Quadratmeter. Der Niederschlag konzentrierte sich auf acht Tage. Der meiste Niederschlag fiel in Lambsborn mit 17,1 Litern pro Quadratmeter am 23. Tage mit Gewitter gab es drei. An einem Tag wurde hier Nebel beobachtet. Tage mit starkem Wind gab es zwei. „Heitere Tage“ (Bewölkungsmittel unter 20 Prozent) gab es vier. „Trübe Tage“ (Bewölkungsmittel über 80 Prozent) zählte man acht. Die restlichen Tage lagen dazwischen. Zu 50,5 Prozent war der Himmel während des Septembers von Wolken überzogen (weniger als normal). Die Sonnenscheindauer erreichte daher beachtliche 238 Stunden.

Langsam färben sich die Blätter draußen herbstlich bunt.
Langsam färben sich die Blätter draußen herbstlich bunt. FOTO: ZB / Patrick Pleul