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Verbandsbürgermeister-Wahlen
Bernhard fordert Gundacker heraus

 Björn Bernhard kandidiert für den Posten des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde.   Foto: cos/pmz
Björn Bernhard kandidiert für den Posten des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde. Foto: cos/pmz FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Verbandsbürgermeister-Wahlen: CDU-Gemeindeverbandsvorstand stimmt geschlossen für 36-Jährigen. Von Fritz Schäfer

Der Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Zweibrücken-Land, dem viele Fraktionsmitglieder angehören, hat sich am Freitagabend einstimmig für Björn Bernhard als Kandidaten für die für den 20. Oktober terminierte Verbandsbürgermeisterwahl ausgesprochen. „Die Entscheidung trifft dann eine Mitgliederversammlung“, erklärte der 36-Jährige auf Nachfrage. Diese Versammlung soll unmittelbar nach der Kommunalwahl stattfinden.

Dann möchte der selbständige Bankkaufmann auch seine Ziele konkretisieren. „Zunächst gilt unser Augenmerk der Kommunalwahl. Da wollen wir mit unserem starken Team die stärkste Fraktion werden.“ Ein Thema nannte er dennoch: Die Kommunen sollen finanziell entlastet werden, um mehr Möglichkeiten zu bekommen, sich zu entwickeln. Deshalb müsse die Umlage „so niedrig wie möglich gehalten werden“. Seit 2009 gehört der jetzt mit der Familie in Dietrichingen lebende gebürtige Bechhofer Bernhard dem Verbandsgemeinderat an. Seit 2004 ist er dritter Beigeordneter. Und seit fünf Jahren steht er an der Spitze des Gemeindeverbands. Seitdem demonstriert die CDU Geschlossenheit. Das habe sich auch in der Versammlung gezeigt. „Ich habe einen Super-Job und mir lange überlegt, den Schritt zu tun“, so Bernhard. Nach Gesprächen mit Vorstandskollegen habe er sich entschieden, sich der Wahl zu stellen und Amtsinhaber Jürgen Gundacker (SPD) herauszufordern.