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Bechhofer punkten mit ihrer NaturBechhofer punkten mit ihrer Natur

 Als "grüne Lunge" rühmen die Dorftester Bechhofen. Foto: pm/tof
Als "grüne Lunge" rühmen die Dorftester Bechhofen. Foto: pm/tof
Bechhofen. Bechhofen ist die "grüne Lunge" im Zweibrücker Land. Das ist die einhellige Auffassung der Kreiskommission im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". So gebe es bereits jetzt schon viele Rad- und Wanderwege auf der Gemarkung der Gemeinde, die in nächster Zeit noch ausgebaut werden sollen. Auch im Ort sei viel Grün zu erkennen. Im Frühling blühe es an allen Ecken Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Bechhofen. Bechhofen ist die "grüne Lunge" im Zweibrücker Land. Das ist die einhellige Auffassung der Kreiskommission im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". So gebe es bereits jetzt schon viele Rad- und Wanderwege auf der Gemarkung der Gemeinde, die in nächster Zeit noch ausgebaut werden sollen. Auch im Ort sei viel Grün zu erkennen. Im Frühling blühe es an allen Ecken. Insgesamt wurden bisher knapp 1,5 Millionen Euro in die Dorfmitte investiert. Da ein Geldsegen von der Mainzer Landesregierung nicht zu erwarten sei, hofft Ortsbürgermeister Bruno Neumann auf private Investoren.Die Kommission war auch von der Gestaltung des Denkmals an die gefallenen Bechhofer Soldaten auf dem alten Friedhof begeistert. Dieses befinde sich zwischen Bäumen und Büschen in wunderschöner Lage. Sander regte an, bei einer Auflösung des Friedhofs diesen in einen Erholungspark umzuwandeln. Hier stünde die Kreisverwaltung mit ihren Fachlauten der Gemeinde zur Seite. Das Denkmal sollte aber auf alle Fälle an seinem jetzigen Platz bleiben und nicht wie schon einmal vorgeschlagen in den neuen Friedhof integriert werden. Beate Schnur lobte vor allem das Vereinsleben in der Gemeinde. Dies trage zu einem umfangreichen Freizeitangebot bei. Positiv bewertete sie auch, dass die Gaststätte des Dorfgemeinschaftshauses der Ganztagsschule für das Mittagessen zur Verfügung gestellt werden soll.Die Kommissions-Mitglieder empfehlen den Bechhofern, noch einige Bänke in ihrem Dorf aufzustellen. Diese würden vor allem an den Spielplätzen benötigt. Die Infrastruktur in der Gemeinde sei intakt. So gebe es Einkaufsmöglichkeiten, Schule, Kindergarten und einen Arzt. Auch die Nähe zur Autobahn komme der Gemeinde zu Gute. Bechhofen sei ein Dorf, das Zukunft habe. Die Gemeinde sollte sich allerdings über die Altersentwicklung Gedanken machen. So sei zu befürchten, dass aufgrund des Bevölkerungsrückgangs bald einige Häuser leer stehen.