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Bahn-Vermittler: Reichling wehrt sich gegen Kritik von Presl

Zweibrücken. Oberbürgermeister Helmut Reichling hat sich gegen die harsche Kritik des Zweibrücker SPD-Chefs Fritz Presl zur Wehr gesetzt. Presl hatte bemängelt, dass die Stadt den ehemaligen Mannheimer Bürgermeister Norbert Egger in ihre Bemühungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke Zweibrücken-Homburg einbindet

Zweibrücken. Oberbürgermeister Helmut Reichling hat sich gegen die harsche Kritik des Zweibrücker SPD-Chefs Fritz Presl zur Wehr gesetzt. Presl hatte bemängelt, dass die Stadt den ehemaligen Mannheimer Bürgermeister Norbert Egger in ihre Bemühungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke Zweibrücken-Homburg einbindet. Egger, der Gründer des Vorläufers des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN), dem Zweibrücken angehört, soll unter anderem Kontakte zu Entscheidungsträgern knüpfen (wir berichteten). Presl hatte den Schritt Reichlings ein "Armutszeugnis" genannt. Der OB hingegen halte es im Sinne der Sache für angebracht, jede Unterstützung für die Reaktivierung zu nutzen, teilte Stadtsprecher Heinz Braun mit. Bahnexperte Egger werde als Ergänzung für die Zweibrücker Volksvertreter im Mainzer Landtag gesehen und ihnen bei ihrem Einsatz zur Bahn-Reaktivierung helfen. Dass Zweibrücken die Hilfe Eggers in Anspruch nimmt, sei mit den Fraktionsvertretern abgestimmt gewesen, betont Oberbürgermeister Reichling. Auch Fritz Presl sei eingeladen gewesen. Für ihn habe Dirk Schneider die SPD-Fraktion vertreten. red