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Ausbau der Ortsdurchfahrt in der Warteschleife

 Wohl erst 2013 wird die Hauptstraße in Reifenberg erneuert. Auch bei der Straßenbeleuchtung gibt es Handlungsbedarf. Foto: cos
Wohl erst 2013 wird die Hauptstraße in Reifenberg erneuert. Auch bei der Straßenbeleuchtung gibt es Handlungsbedarf. Foto: cos
Reifenberg. In der Warteschleife hängt im Augenblick der Ausbau der Kreisstraße 76 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Reifenberg. Als Orientierungsdatum bekam Ortsbürgermeisterin Michaela Hüther das Jahr 2013 genannt. Offen blieb dabei jedoch, wie der klassifizierte Straßenzug ausgebaut wird Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Schwarz

Reifenberg. In der Warteschleife hängt im Augenblick der Ausbau der Kreisstraße 76 innerhalb der Ortsdurchfahrt von Reifenberg. Als Orientierungsdatum bekam Ortsbürgermeisterin Michaela Hüther das Jahr 2013 genannt. Offen blieb dabei jedoch, wie der klassifizierte Straßenzug ausgebaut wird. Neben dem denkbar klassischen Fahrbahnausbau könnte auch die Fahrbahndecke nur abgefräst und neu aufgetragen werden. Das jedoch würde die Gemeinde wiederum vor Probleme stellen, weil die Straßenbeleuchtung in diesem Dorfabschnitt erneuert werden muss.Der innerörtliche Straßenausbau der Kreisstraße 76 bereitet Ortsbürgermeisterin Michaela Hüther Sorgenfalten. "Im Augenblick weiß ich nicht, woran wir als Gemeinde sind. Der Landesbetrieb Mobilität in Kaiserslautern hängt gleichfalls noch mehr oder weniger in der Luft, die Fachbehörde kann derzeit keine genaueren Auskünfte über die Ausbauform machen." Von Vorteil für die Gemeinde wäre ein Straßenausbau über das derzeit öfter praktizierte Abfräsverfahren. "Wird ein besserer Ausbau der vielbefahrenen Fahrbahn vorgenommen, dann wird in der Regel das zu einer Gemeinschaftsaufgabe zwischen dem Straßenbaulastträger, in diesem Fall dem Landkreis, den Verbandsgemeindewerken Thaleischweiler-Fröschen und der Ortsgemeinde", weiß Michaela Hüther aus gemachten Erfahrungen andernorts. Die Verbandsgemeindewerke könnten dann immer zumindest die alten Wasserhausanschlüsse erneuern, wenn sonst keine größeren Unterhaltungsarbeiten an der Kanal- und Wasserleitung notwendig würden. Für die Gemeinde selbst würde sich bei einer Gemeinschaftsaufgabe die Frage stellen, wie es sich mit dem Ausbau der Bürgersteige verhält. "Unsere Straßenbeleuchtung in diesem Streckenabschnitt unseres Dorfstraßennetzes ist alles andere als zeitgemäß. Dort hat die Gemeinde unabwendbaren Handlungsbedarf. Folglich müssen wir im Bürgersteig Aufbrucharbeiten verrichten. Wenn also dort gebuddelt wird, könnte der Energieversorgungsträger (Pfalzwerke AG) sein Stromversorgungskabel in die Erde verlegen und wir dabei die Stromversorgung unserer Straßenleuchten mitkoordinieren. Zudem würden wir mit Sicherheit bei einem gemeinsamen Ausbau bessere Preise erzielen."

Für die Kosten des Fahrbahnausbaues müssen innerhalb der Ortsdurchfahrt weder die Anlieger noch die Gemeinde aufkommen. Die Kosten gehen zu Lasten des Landkreis Südwestpfalz. Bei den Gehsteigen kommt es dann darauf an, wie ausgebaut wird. Kommen neu Gehwege hin, dann teilen sich Gemeinde und Anlieger die Kosten. Das ist auch bei der Straßenbeleuchtung der Fall. "Im Augenblick weiß ich nicht, woran wir als Gemeinde sind."

Ortsbürgermeisterin Michaela Hüther